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Jubiläum? Runder Geburtstag? Alles überbewertet – das MS Dockville zelebriert dieses Jahr das Schnapsjahr.


Bereits zum elften Mal heißt das Reiseziel am kommenden Wochenende (18.-20. August) Hamburg-Wilhelmsburg, wo das selbsternannte „Festival für Musik und Kunst“ gefeiert wird.

Nach diversen Auftakt- bzw. Schwesterveranstaltungen, darunter auch der vor allem auf Hip-Hop fokussierte Ableger Spektrum, ist es nun endlich an der Zeit für den ganz großen Knall in Hamburg. Die Aufbauarbeiten sind längst im Gange, denn bereits in wenigen Tagen beginnt das MS Dockville-Festival im Hafengebiet der Hansestadt. Direkt an der Elbe gelegen, spielen an drei Tagen Bands, DJs und Solokünstler aus aller Welt auf. Zudem findet am Donnerstag – wie üblich – eine Auftaktparty auf, während derer auf mehreren Floors bis in den frühen Morgen getanzt werden kann.

Die wirkliche Party beginnt am Freitag mit Hochkarätern wie LaBrassBanda, Captain Planet und Flume, dem erfolgreichen Electro-Produzenten aus Down Under.

Cybele Malinowski
Flume / © Cybele Malinowski

Das Tanzbein kann währenddessen geschwungen werden zu Dirty Doering, Rampue oder Oliver Schories, während Rap-Fans unter anderem bei Yung Hurn und SSIO (der seinen Headliner-Slot am Samstag übrigens mit Mura Masa tauschen musste) auf ihre Kosten kommen werden.

In ähnlich hoher Qualität geht es am Samstag weiter: Auf der Großschot werden Glass Animals und Moderat headlinen, nachdem Crack Ignaz, Audio88 & Yassin und LGoony auf der Vorschot abgerissen haben. Das Londoner Duo Mount Kimbie, das kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Longplayers ist, tritt im Maschinenraum auf, während man in der Klüse besonders gespannt auf DJ Seinfeld und – trotz seines Namens – DJ Boring sein darf.

Birgit Kaulfuss
Moderat / © Birgit Kaulfuss

Der Sonntag steht, zumindest die Main Stage betreffend, im Fokus deutscher Nachwuchskünstler. So spielen sowohl Maxim und Die Höchste Eisenbahn als auch, zum Abschluss des ganzen Festivals, AnnenMayKantereit auf der Großschot. Das Highlight der Vorschot stellt zweifelsfrei Christopher Taylor, besser bekannt als Sohn, dar, der im Januar dieses Jahres sein neues Baby „Rennen“ zur Welt brachte.

Auch fernab der Musik weiß das MS Dockville aber natürlich wieder mit einem umfangreichen Programm zu locken. Unter dem Namen „Kampf der Künste“ wird es einen umfangreichen Poetry Slam geben, Siegfried & Joy werden ihr Indie-Zauberprogramm präsentieren und Festival-Besucher können ihr Wissen beim Kneipenquiz testen. Eines scheint also – und wie wäre es auch anders zu erwarten gewesen? – sichergestellt zu sein: Langweilig wird es an diesem Wochenende unter keinen Umständen. Und das Beste daran: Pretty in Noise wird Samstag und Sonntag vor Ort sein und in aller Ausführlichkeit vom Festivalgelände berichten.

 

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