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Island. Winter. Klassik. Weite Landschaften. All diese Attribute kommen einem in den Sinn, fällt der Name Ólafur Arnalds.

Dies ist sein erstes Full-Length Album seit And They have escaped the Weight of Darkness von 2010. Seine Kollaboration mit Arnór Dan Arnarson von Agent Fresco ist eine Erneuerung im sonst instrumentalen Backkatalog des Multiinstrumentalisten.

Ólafur Arnalds war schon immer der Zugänglichste in der jungen Riege der neoklassischen Musik. Seine Kompositionen sind mehr Bilder, sind Filmscore oder Dreamcatcher. Somit hat sich an der Konstellation seiner Werke auch nicht viel verändert. Klassik verschmilzt mit ambienten Soundscapes wie im Opener Sudden Throw oder trifft auf Elektronik in Brim. Der Titeltrack holt zum ersten Mal eine Stimme mit ins Boot.

Arnór Dan Arnarson, Vokalist der hoffnungsvollen Band Agent Fresco gibt Arnalds Musik ein Anlitz von fragiler Zerbrechlichkeit. Eine wunderbare Zusammenarbeit. 5 Songs leiht Arnór Dan Arnarson sein unverwechselbares Timbre. Der Rest des Albums ist Arnalds unverwechselbares Spiel zwischen Elektronik und Klassik. Dieses Mal allerdings fehlt der Film obwohl die Musik auch ohne Bilder funktioniert. Trotzdem ist For now I am Winter ein Arbeit auf gewohnt hohem Niveau.


01 Sudden Throw
02 Brim
03 For Now I Am Winter
04 A Stutter
05 Words Of Amber
06 Reclaim
07 Hands, Be Still
08 Only The Winds
09 Old Skin
10 We (Too) Shall Rest
11 This Place Was A Shelter
12 Carry Me Anew

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