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Das selbstbetitelte Werk der schwedischen Hardcore Band Painted Wolves ist zwar schon vor drei Monaten erschienen. Allerdings sorgten die Jungs durch ihre lange Tour mit Dangers inklusive einem Auftritt beim Fluff Festival für ordentlich Wirbel in der Szene, sodass es ein Unding wäre, diesem Album kein Review zu widmen.

Es ist die bereits dritte Veröffentlichung der Band. Die Anzahl der Songs ist mit sechs recht knapp bemessen. Allerdings haben es diese durchaus in sich. Geboten wird Hardcore mit einem guten Schuss Punk. Die punkigen Parts kommen ziemlich groovy daher und lockern allgemein die Songs etwas auf. Im Gegensatz zu anderen schwedischen Hardcore Bands wie No Omega oder Grieved herrscht eine positivere Atmosphäre. Auf Breakdowns wird komplett verzichtet.

Highlight des Albums ist für mich der letzte Track „Serve the Serpent“ mit einem sehr schönen und langem Instrumental-Teil. An diesem Punkt wird deutlich, dass Painted Wolves definitiv von der im Moment angesagten Bewegung „The Wave“ mit La Dispute, Touche Amore und Pianos Become The Teeth inspiriert wurden.

Ein kleiner Kritikpunkt neben der geringen Songanzahl ist der Gesang. Dieser ist an einigen Stellen zu leise abgemischt und geht so unter. Dies gilt vor allem für den Hintergrundgesang. Am Gesang des Frontmannes gibt es allerdings nichts auszusetzen. Er liefert auf jedem Stück eine solide Vorstellung ab mit seinen Shouts, aus denen etwas Verzweifeltes erklingt.

Insgesamt haben Painted Wolves mit ihrem Album ein (zu) kurzweiliges Werk geschaffen, dem man seine kleinen Fehler aber gerne verzeiht. Fans der oben genannten Bands sollten hier definitiv einmal ein Auge bzw. besser Ohr drauf werfen. Es lohnt sich.

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