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Die Punks von pogendroblem zeigen exklusiv bei uns den neuen Song Focault im Großraumbüro.

Der Release ihrer neuen Doppel-EP Ich-Wir bekommt einen neuen Releasetermin, zudem wird ein selbstproduzierter Tourfilm namens pogendroblem auf der Suche nach Utopie angekündigt.

Eine Band grob einzuordnen, die sich pogendroblem nennt, fällt nicht sonderlich schwer – Deutscher Punk ist die naheliegende Antwort und durchaus richtig. Angereichert mit etwas Noise, Garagen-Charme und einer Spur Hamburger Schule formt sich auf der neuen Doppel-EP Ich-Wir der Mittelfinger in Richtung Gesellschaft und Konvention quasi von allein.

Stumpfe Parolen findet man allerdings nicht, wie der nun veröffentlichte zweite Vorbote Focault im Großraumbüro beweist:

Der Song beschreibt Prozesse im Großraumbüro. Zwischen Kaffee-Flat, Yoga-Ecke und Smoothie-Maker, steht dort eben doch das Überwachen und Strafen der Mitarbeitenden im Vordergrund. Auch richtet sich der Song gegen unsere eigene Akademisierung und das Gelaber alter weißer Männer, denn auch ohne schwierige Wörter zu benutzen können wir uns alle darauf einigen, dass Lohnarbeit einfach nicht geil ist.

Das zentrale Thema auf Ich-Wir ist Utopie und die Frage, wie das Zusammenleben idealerweise aussehen könnte, welcher sich auch der bereits bekannte Vorabtrack Wir stellt. Dieser fungiert gleichzeitig als Soundtrack zu einem selbstproduzierten Tourfilm namens pogendroblem auf der Suche nach Utopie, der am morgigen Donnerstag über die bandeigenen Kanäle online gehen soll.

In dem Film stellen pogendroblem die Frage, was eine Utopie ausmacht, besonders im Kontext der linken Subkultur. Der Frage, ob wir verlernt haben, über die Vorstellungen des guten Lebens, einer besseren Welt und einer solidarischen Gesellschaft zu sprechen und wie die Popkultur dazu steht, wird in Interviews mit einer illustren Runde an befreundeten Bands wie Akne Kid Joe, Deutsche Laichen, Mülheim Asozial, HC Baxxter oder Finisterre nachgegangen.

Die Band fasst den Ansatz des Films so zusammen:

Die DIY-Punk-Szene als reale Utopie, als ein Netzwerk von Räumen in denen transformative Praxen erprobt und solidarische Beziehungsweisen aufgebaut werden können? Die Band pogendroblem begab sich auf die Suche nach Utopien der subkulturellen radikalen Linken und sprach mit Musiker*innen, Veranstalter*innen, Zine- und Radioredakteur*innen, Labelbesitzer*innen und natürlich ganz vielen Punx.

pogendroblem veröffentichen den Tourfilm pogendroblem auf der Suche nach Utopie am 18. Juni über die bandeigenen Kanäle. Hier unten findet ihr bereits den passenden Link zur Premiere.

Die Doppel-EP Ich-Wir, deren B-Seite die Debüt-EP raus enthält, die damit erstmals auf Vinyl aufgelegt wird, erscheint am 31. Juli über This Charming Man Records und kann hier vorbestellt werden.

Titelbild: pogendroblem | (c) Dennis Klausmann

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