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Der zweite Teil des Kazimir-Tourtagebuch-Battle mit Schallhafen is soeben eingetroffen. Mit Klick auf SCHALLHAFEN kommt ihr zum Tagebucheintrag vom Battlegegner.

Naherholung Sternchen – Wir mussten erst im Club ankommen, um sicherzugehen, dass es wirklich ein Club ist. Körnerbrötchen mit Senf als solide Grundlage für einen Abend, der im Magnet ausklingen sollte.

Eigentlich sollten Kazimir schon halb neun spielen. Zu dieser Zeit ließen sich aber die anwesenden Zuschauer an einer Hand abzählen. Eine Stunde ein erfreulicheres Bild:

II Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin.

Nachdem Schwerin eher in die Rubrik, jemütlich und erholsam einzuordnen war, war nu die Hauptstadt dran. Naherholung Sternchen. Jeiler Name und wie sich rausstellt eine hammer Location, die sich im abjerissenen Kleid eines ehemalijen DDR Funktionsbaus präsentiert – macht aber richtig was her. Groß jenug für ein Publikum, wie ich mir das erhofft habe. Die Assistenz der Tourneeleitung, seines Zeichens eijentlich Kassenwart, meint es mit den Ankunftszeiten scheinbar sehr jut. Wir sind Zwei Stunden zu früh am Club – keiner da – natürlich! Jetzt liejt der Laden nu nicht jerade mitten im Szeneviertel. Zur Überbrückunj unnötijer Zeit, bleibt die Wahl zwischen einem hippen Café und einem Salon, der Wasserfallmassagen anbietet. Wir entscheiden uns stattdessen für ein Bierchen auf den Stufen des „Rathaus Mitte“. Ob das wirklich ein Rathaus ist?Nachdem wir Sound ohne Mikros mehr oder wenijer jecheckt haben, jeht’s los. Jut jefüllt war der ganze Laden dann auch nachdem wir jnädijerweise eine Stunde später anjefanjen haben, um dem Hauptstadtpublikum noch ein wenij mehr Zeit zum jemeinsamen Vorjlühen zu jewähren.

Konzertberichte sind lanjweilij,weiß ich. Muss aber kurz was zu dem Abend sajen: Ich weiß nicht,woher es kommt, aber ich scheine eine jewisse, kuriose Tourkrankheit in mir zu beherberjen, die sich immer um den zweiten Taj ihren Wej zu bahnen sucht. Doch erstaunlicher Weise dränjt das janze Jesinje den kurz aufblitzenden Schnupfenschup zurück und weist ihn pünktlich zum JiJ in seine Schranken.

Auf die Piste jeht es mit mir heute dennoch nicht. Mit dem vernünftigen Teil der Band, der sich übrijens nicht mit dem Kulturinteressierten zu decken scheint – der besteht wohl scheinbar nur noch aus meiner Jesellschaft – mache ich mich lieber auf in unsere Unterkunft. Ein jroßer Dank jeht hiermit dann auch auf Ewij jebannt an Jaby, unsere juteste aller berliner Seelen, die uns seit Jahren bei fast jedem Besuch beherberjt. Hier steht’s und das Inernet verjisst nichts. Der unvernünftije Teil des Tourtrosses verjäudet derweil jenüsslich unsere spärlichen Jeldmittel in berliner Kneipen. Dafür, dass die Tourneeleitunj auch während ich schreibe schon wieder jedankenlos ein Bier am Hals hat,scheint der ihr anjehörije Teil den Abend aber janz jut überstanden zu haben. Sie reden entweder nicht viel – was wohl am Alkoholjenuss liejen muss,oder labern ununterbrochen, was wohl den selbijen Jrund hat. Prost malzeit! Mein heutiger Tribut an Jabi: Jeder jute Jedanke bejint mit J. Und finde davon mal jenuj Wörter in einem bräsigen Musikerhirn um diesen Text zu verfassen.

Nächster Halt Halle a.d.Saale in der Reil 78. Jroße Erwartunjen und endlich wieder das G auf der Tastatur benutzen. Puh – Überlebt!!!

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Runde 2 bei Schallhafen!

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