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Black Metal, Doom, Post-Rock bis hin zum Shoegaze: Am 17. September wird es düster und laut in Jena. Das Deaf Row Fest feiert seine fünfte Auflage mit Celeste, The Black Heart Rebellion, Regarde Les Hommes Tomber, Ultha, Radare, Watered und Jaguwar.


Deaf Row FestDie Headliner Celeste kommen aus Frankreich. Mit dem letzten Album haben sie ihren Black Metal mit neuen Elementen wie Klavier und Streicher bereichert. Und das passt, denn Celeste suchen immer wieder neue Wege, um ihre eigene dunkle Klanglandschaft zu schaffen und charakterisieren. Ihre Liveshows sind wohl mittlerweile schon so etwas wie legendär. Absolute Finsternis, rote Kopfleuchten, die sich ihren Weg durch ein Meer von Nebel bahnen und ein Strobogewitter, welches einem alles abverlangt. Sakrale Finsternis vermitteln auch die fünf Belgier von The Black Heart Procession. Ihr neuestes Werk „People, when you see the smoke, do not think it is fields they’re burning“ wurde als Qualitätssprung in ihrer Produktion bewertet, die sich zwischen Doom, Post-Rock, Tribal Beats, Ritual Percussion und Ambient ansiedelt. Eine fast schamanische, rituelle und geheimnisvolle Stimmung während der Live-Shows ist ein Markenzeichen der Belgier.

Erblicke den Fall der Menschen, so lautet die Übersetzung des Namen Regarde Les Hommes Tomber. Die Franzosen sind selten auf deutschen Bühnen zu sehen, umso mehr freuen sich die Organisatoren darüber, sie für das Deaf Row Fest gewonnen zu haben. Regarde Les Hommes Tomber mischen Black Metal, Post Hardcore, Post Metal und Sludge, um ein episches, apokalyptisches Klangbild zu erschaffen. Die vier Kölner von Ultha liefern dann kompromissloses Black Metal Inferno mit einem Hauch Melodie, treibendem Double-Bass und heiseren Screams.

Deaf Row Fest
Zwei Tage vor dem großen Fest findet ein Warm Up mit Mutilation Rites und Wiegedood statt!

Für Post-Rock sorgen Watered und Radare. Komplex komponierte Songstrukturen mit tonnenschweren Riffs und bittersüßer Gitarrenarbeit prägen den geheimnisvollen Post-Rock von Watered. Langsamer, doch genauso intensiv bieten Radare Träume und Trauer übersetzt in instrumentale Musik. Ihr Genre bezeichnen sie selbst als „Slow“. Mit ihrem neuen Album „Im Argen“ treten die Doom-Jazzer in die Fußstapfen von Bands wie Bohren & der Club of Gore oder Godspeed You Black Emperor. Eine andere Art von Nostalgie bringen Jaguwar aus Dresden mit. Die Shoegaze/Noise-Pop Band beschreibt sich als „Krach, Emotion, Licht“: Noise mit Melodie und Sanftheit, Oldschool-Shoegaze und dichter Gitarren-Nebel für die Deaf Row Bühne.

Zwischen Verzerrungen und harten Riffs kommt auch der gute Zweck nicht zu kurz. Wie im vergangenen Jahr unterstützt das Deaf Row Fest das Projekt Seehilfe e.V., welches es sich zur Aufgabe gemacht haben, geflüchtete Menschen auf Sizilien mit dringend benötigten Hilfsgütern wie Medikamenten, Kleidung oder Schlafsäcken zu versorgen. Man unterstützt das Ganze, indem man einen hübschen Siebdruck, ein schickes Shirt oder einen Beutel vom Deaf Row Fest 2016 vorbestellt. Alle Einnahmen über die Produktionskosten hinaus gehen zu hundert Prozent an Seehilfe.

Tickets gibt es hier!

Deaf Row Fest

Wer etwas kaufen möchte, kann bis zum 20. August eine Mail an deafrowfest[at]gmx.de mit vollständigem Namen, Bestellung inklusive Größen und Mengenangaben, senden. Die Sachen können erst beim Fest abgeholt werden. Es wird dafür einen kleinen Stand geben. Hier findet man alle Infos dazu!

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