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Das alte Arschloch Indie-Rock sollte doch langsam mal tot sein.

Müsste man eigentlich meinen, 20 Jahre nach Is This It?, 25 Jahre nach Crooked Rain, Crooked Rain, über 30 Jahre nach The Queen Is Dead. Und dann hört man Bands wie Mid City. Vier junge Musiker aus Australien, die mit Gitarre, Bass und Schlagzeug solch einen Heidenspaß verursachen, dass man direkt seine alten Chucks wieder unterm Bett hervorkramen möchte.

Die Riffs schießen direkt ins Herz, die Hooklines lassen die Arme unmittelbar in die Höhe schießen und die Melodien wollen den Gehörgang einfach nicht verlassen. Widerstand ist quasi zwecklos.

Mid Citys Indie-Rock ist sich seinen Wurzeln bewusst, aber keinesfalls rückwärtsgewandt. „I want the old days back / Want my dreams anew“, singt Frontmann Joel Griffith mit einer Mischung aus Nostalgie und Revoluzzer-Spirit. Seine Stimme erinnert an die Editors, ihre angezackten Gitarren an die jungen Bloc Party. Doch der unaufhaltsame Drive, mit dem diese Band nach vorne prischt, ist keine Kopie. Den kann man nicht nachmachen, den muss man selber finden. Und selber entzünden. Das verstand auch schon Olli Schulz, der Mid City in Fest und Flauschig enthusiastisch lobpries.  

Nach unzähligen internationalen Konzerten haben Mid City als nächstes die deutschsprachigen Tanzflächen im Visier. Die Band kommt im Mai für vier Gigs nach Deutschland:

07.05.2020 – München, Milla
08.05.2020 – Stuttgart, Galao
11.05.2020 – Berlin, Privatclub
12.05.2020 – Hamburg, Nochtwache

Titelbild: Mid City | (c) Copyright Control

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