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In der Reihe Roundhouse Love stellen euch unsere AutorInnen in regelmäßigen Abständen KünstlerInnen vor, die ihr vermutlich (noch) nicht auf dem Schirm hattet.

Während sich unsere fleissigen Schreiberlinge in die Tiefen der Veröffentlichungen wühlen, habt ihr hier einen Überblick von zehn hörenswerten Songs.


Jack McLaughlin – By Your Tongue

Mit nur 18 Jahren begeistert uns der US-amerikanische Sänger Jack McLaughlin. Nach einem Baseballunfall wurde ihm ein Jahr Ruhe vorgeschrieben und aus Langeweile fing er an, Musik zu machen. Und weil er in seinem Freundeskreis niemanden fand, der mit ihm eine Band machen wollte, macht er einfach alles selbst. Klasse Typ und vor allem die Single „By Your Tongue“ ist absolute hörenswert – genau wie sein kürzlich erschienenes Album „Covered in Black“.

Waves That Stray – Inside My Head

Die kanadische Band Waves That Stray haben Ende März ihre neue Single “Inside My Head” veröffentlicht und schließen damit an ihr selbstbetiteltes Album aus dem Jahr 2018 an. Der Song ist für all jene, die sich aus welchen Gründen auch immer so fühlen als passten sie nicht in die Gesellschaft. Dabei steht vor allem Sean MacLeans Leadstimme im Vordergrund, die auch schon auf dem viel gefeierten Album „In a Poem Unlimited“ von U.S. Girls zu hören war. „Inside My Head“ ist zwar ein düsterer Song, aber – hoffentlich – auch der hervorragender Start für ein weiteres Album.

Puppy Feet – Oh, no

Weiter geht es mit der US-amerikanischen Band Puppy Feet, die sich selbst an schlechte Gitarrenspieler und noch schlechtere Sänger beezichnen. Das können wir so erst mal nicht bestätigen, denn die Single „Oh, no“ macht richtig Laune. Inhaltlich beschreibt der Song ein Szenario das eher in die spätpubertierende Phase einzuordnen ist: betrunken auf einer Party rumknutschen und mit etwas zu viel Promille feststellen, dass das die große Liebe ist. An der Stelle war schon ziemlich jeder mal. Die Lo-Fi-Noise-Gitarren im Hintergrund machen den etwas flachen Inhalt wieder gut!

Moyogi – Get Lost

Moyogi gibt es genau seit diesem Jahr und ihr Plan ist es, jeden Monat einen Song zu veröffentlichen. Gerne, denn „Get Lost“ ist bereits eine hervorragende Single für alle, die verträumte Melancholie mögen und sich gerne mal gedanklich forttreiben lassen wollen. Das Duo hat sich nach dem japanischen Kunststil Moyogi benannt, das sie auch dazu verleitet detailreich und sehr bedacht ihre Musik zu schreiben. Lasst euch mal ein bisschen inspirieren von „Get Lost“!

Sarah Klang – Endless Sadness

Eine alte Bekannte aus Schweden, die sich vor Traurigkeit kaum retten kann. Mit ihrer unfassbar starken Stimme schlägt sie auf der zweiten Single nach ihrem viel gefeierten Album in 2018 nun etwas andere Töne an. Ein bisschen Country, verträumt und verspielt zeigt sie uns mit „Endless Sadness“, dass da wieder viel Herzschmerz im Spiel ist. Wir sind gespannt, ob es da bald wieder mehr zu sehen/Hören gibt.

Snowball ii – Lost in Juarez

Feinster Post-Rock findet sich auf der neuen EP von Snowball ii, die erst kürzlich veröffentlicht wurde. Kraftvolle Gitarren sind vor allem auf „Lost in Juarez“ zu hören, die vielschichtig und verzerrt durch den Song wabern, sind das Highlight des Songs. Aber auch die anderen vier Songs der neuen EP „Eaton Super 10“ sing ausgezeichnete Stücke für alle Post-Rock-Fans. Verschiedene Stile und Stimmungen werden darauf musikalisch abgebildete und machen Snowball ii zu einer spannenden Entdeckung!

Arms Akimbo – Cruel Lovers

Arms Akimbo: das Quartet aus L.A., das den Rock wieder aufleben lässt. Mit einer tollen Produktion und kleinen Ausflügen in den Pop-Punk veröffentlichten sie eine Single nach der anderen. Es scheint als hätten sie es wirklich verstanden eingängige Songs zu schreiben, denn klickt man sich durch das Spotifyprofil, bleibt man an jedem Song kleben. Tolle Band und sicherlich auch live eine Wucht!

Cheyenne Medders – Echolocation

Wieder mal ein Künstler aus Nashville, aber das ist keineswegs abwertend gemeint. Der Singer-Songwriter Cheyenne Medders hat bereits einige EPs und Alben veröffentlicht und zeigt uns mit „Echolocation“, dass er mit viel Schwung großartige Songs schreiben kann. Das sollte nicht überraschen, denn als Songwriter war er u.a. an „Cartwheels“ von Ward Thomas und „You Don’t Own me Anymore“ von The Secret Sisters beteiligt. Mit einem leichten Indietoch und etwas 90er-Nastolgie ist „Echolocation“ eine tolle erste Single, das Album soll alsbald folgen“

ISLAND – Lyra

Die Briten sind zwar lange kein Geheimtipp mehr, aber mit ihrer neuen EP „When We’re Still“ haben sie nach all dem Trubel um ihr Debütalbum nun ruhigere Töne angeschlagen. Das steht ihnen besonders gut, denn die Songs werden nicht nur von den clever arrangierten Instrumenten, sondern vor allem von Sänger Rollos kratziger Stimme getragen. Wer die vier Briten noch nicht live gesehen hat, sollte dies dringend nachholen. Nach dieser „Zwischen-EP“ warten wir außerdem dringend auf ein neues Album!

Say Yes Dog – Lies

Wir schließen die heutige Diskussionsrunde mit einem neuen Sing der deutsch-luxemburgischen Band Say Yes Dog. Das Trio wird im Mai ihr neues Album „Voyage“ veröffentlichen und sind im April und Mai auch fleißig in Deutschland auf Tour – u.a. als Support für Fil Bo Riva. Wer auf Hot Chip und Foals steht, kommt bei Say Yes Dog voll auf seine Kosten und sollte dringend zu einem Liveauftritt gehen, um ein bisschen abzushaken!

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