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In der Reihe Roundhouse Love stellen euch unsere AutorInnen in regelmäßigen Abständen KünstlerInnen vor, die ihr vermutlich (noch) nicht auf dem Schirm hattet.

Während sich unsere fleissigen Schreiberlinge in die Tiefen der Veröffentlichungen wühlen, habt ihr hier einen Überblick von zehn hörenswerten Songs.


HAYUNG – Can’t Say

Ziemlich vertrackt starten wir diese Woche mit dem Soloprojekt des Berliner Songwriter und Produzent HAYUNG. Mit seinem futuristischen Sound und dem minimalistischen Songwriting veröffentlicht er die Single „Can’t Say“ und arbeitet gerade an seinem Debütalbum. Wir sind gespannt und wabern mit der neuen Single durch den Spätwinter.

Tara – Second Guess

Das Quintett Tara aus Brooklyn hat sich dem Shoegaze/Postrock verschrieben und veröffentlichen mit „Second Guess“ eine verträumte Single, die sich an bekannte Sounds wie Beach House oder Slowdive anlehnt. Mit ihrem mystischen Sound legen sie mit „Second Guess“ eine starke erste Single vor und legen die Messlatte schon ganz schön hoch.

Fell Runner – Come Home

Die Laune wird aufgehellt durch die neue Single von Fell Runner. Mit “Home” kommt Sommerstimmung auf, das Auto vollbepackt mit Surfbrett auf dem Dach geht es gefühlt los zum Roadtrip. Das Quartett aus L.A. veröffentlicht 2019 das zweite Album „Talking“ und geben uns einen hervorragenden ersten Einblick in ihren Style: chillig, verträumt und gitarrengetrieben.

Heron – Light

Wir bleiben in den USA und widmen uns der Band Heron. Wieder ein Quartett, das mit zwei Gitarren, einem Bass und Drums mit “Light” eine fantastische Single veröffentlicht. Die erste Single aus dem zweiten Album, das im Juli veröffentlicht wird, ist ein Instrumentaltrack, der mit vielen repetitiven Elementen auskommt, aber keinesfalls langweilig wird. Fast hypnotisierend und sich stetig aufbauend ist „Light“ ein großartiger Song für alle Post-Rock-Fans.

Kongo Dia Ntotila – Kongo

Ab geht’s mit diesem hervorragenden Song. Für alle Fans von Bläser- und Percussion-lastige Worldmusic bietet sich „Kongo“ an. Der Frontmann Mulele Matondo hat in Leeds Musik studiert und startete relativ schnell eine Kooperation mit dem Jazzgitarrist John Kelly. Zehn Jahre später machen sie zu sechst Musik und vermischen Jazz, Blues, Reggae, Latin Groove und afrikanische Musik. Mojito mixen und unbedingt das neue Album „Seven Steps to Heaven“ reinhören!

Brett Newski – This Will Destroy Me

2011 war ein hartes Jahr für Brett Newski: Job weg, Band weg, Frau weg. Er wanderte kurzerhand aus nach Vietnam und widmete sich seiner Solokarriere – über 100 Powerfolk-Songs schriebt er dort und ist mittlerweile mit über 200 Shows pro Jahr überall unterwegs. Seine Single „This Will Destroy Me“ ist ein folkiger Mix mit Americana Elementen und leichtem Hawaii-Touch.

Eric Dash – Heroin

In New Jersey ansässig veröffentlicht Eric Dash noch im Mai seine neue EP „The UNspecified Vol. 1“. Bereits als Jugendlicher hat Eric viel Indiemusik veröffentlicht, startete mit 22 dann eine Kollaboration mit Jack Joseh Puig, heutzutage produziert er seine Msuik komplett selbst. Mit „Heroin“ veröffentlicht er eine eingängige Indierock-Single, die auf mehr gute Musik von ihm hoffen lässt.

MXMS – Salvation Hurts

Mit ihrem Dark-Pop ist das Duo MXMS (Me and My Shadow) aktuell ein absoluter Geheimtipp. Sie selbst beschreiben ihre Musik als „Funeral Pop“, was allerdings eine kleine Übertreibung ist. Eigentlich lässt sich zu der Musik sehr gut chillen, nur die Lyrics sind sehr düster – sie beschäftigen sich mit dem Kampf mit Abhängigkeiten und psychischen Krankheiten. „Salvation Hurts“ ist eine tolle Single und  ein super Einstieg in die gerade veröffentlichte neue EP.

Arms Akimbo – Pitchfork

Das Quartet Ars Akimbo aus L.A. haben gerade eine neue EP veröffentlicht und „PItchfork“ ist eine Single davon. Sie besingen in dem 5-Track starken Werk den Zwiespalt zwischen kreativ und jung Bleiben, aber auch Essen auf den Tisch zu bringen – ein Thema, das wahrscheinlich so gut wie jedem Künstler ein Anliegen ist. Eine Lösung dafür finden sie nicht, aber es macht wahnsinnig viel Spaß ihnen dabei zu zuhören.

Joseph Thompson – What Does Your Music Mean?

Tja, also diese Frage haben wir uns bestimmt alle schon mal gefragt. Joseph Thompson verpackt diese in ein popiges Gute-Laune-Gewand und zaubert beim Hören ein Lächeln ins Gesicht. Nicht zwingende Tanzgarantie, aber mit dem Fuß mitwippen passiert irgendwie doch.

Spezial

Zwei Songs, die allein wegen ihrer Botschaft angehört werden müssen!

The Great Escape – Where Do We Go From Here

“Where Do We Fo From Here” wird von einem tollen Kurzfilm begleitet, der visuell die starke Botschaft des Songs unterstreicht. Es ist eine Hommage an Immigranten, die im Video auch über Herausforderungen reden, die sie im täglichen Leben begleiten. Sie erzählen von ihren Schicksalen und wie sie ab und an ungewollt die Komfortzone verlassen müssen. Was für die meisten keine Überraschung sein sollte, aber dennoch nicht wirklich bei allen angekommen ist: wir alle suchen nur nach unserem Glück, Freiheit und Sicherheit.

Mal Élevé – Non

Der ehemaligen Frontsänger von Irie Révoltés meldet sich zum 1. Mai zurück. Vom Sound her erinnert es stark an die Musik seiner ehemaligen Band, inhaltlich positioniert er sich weiter stark: er wartet auf die Revolution, die gegeben der aktuellen Missstände für ihn überfällig ist. Die Schere zwischen arm und reich wird immer größer und es scheinen sich nicht genug Leute zu empören. Anhören und empören, bitte!

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