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In der Reihe Roundhouse Love stellen euch unsere AutorInnen in regelmäßigen Abständen KünstlerInnen vor, die ihr vermutlich (noch) nicht auf dem Schirm hattet.

Während sich unsere fleissigen Schreiberlinge in die Tiefen der Veröffentlichungen wühlen, habt ihr hier einen Überblick von zehn hörenswerten Songs.


Max Black – Nice Guy (After Party)

Der aus Toronto stammende Künstler Max Black ist studierter Musiker und experimentiert anscheinend gerne mit Genremixen. Ein bisschen 80s-Rock, Disco und Pop vermischt er in seiner neuen Single Nice Guy und hält uns dabei den Spiegel vor: er beschreibt die Situation, wie man in einem Job festhängt, der keinen Spaß macht, an einer Beziehung hängt, die schadet oder ähnlichen Lebensabschnitten. Dabei versprüht er viel gute Laune und kündigt gleichzeitig auch eine EP für dieses Jahr an.

Jorge Millar – Ignite

Jorge Millar kommt aus Chile und umgibt sich scheinbar recht gerne mit düsteren Soundgeweben. Letztes Jahr hat er bereits eine EP veröffentlicht und kündigt nun mit der neuen Single Ignite weitere Musik an. Der Track baut sich langsam auf und endet umso abrupter, ist aber dennoch wahnsinnig spannend in seinem Aufbau.

Weird Neighbors – A Little Release

Aus den USA kommt jetzt ein neuer Track von den Weird Neighbors rübergeschwappt, der auch auf ihrer selbstbetitelten EP aus dem Mai 2019 stammt. Musikalisch lässt sich das Duo dabei von ganz klassischen Indierock inspirieren und schenken uns mit etwas kratzigen Gitarren, aber viel Kopf-nick-Potenzial ihre Debüt-EP.

The Bergamont – Ceasefire

Wir bewegen uns nur kurz nach New York, um ein weiteres Duo kennenzulernen: The Bergamont! Auch sie bedienen sich an klassischen Indierock-Sounds, mixen aber eine kräftige Ladung Folk und Dreampop mit rein. Ceasefire ist die zweite Single aus dem für diesen Herbst angekündigten Album. Mit diesem eigensinnigen Sound werden sie sicherlich auch bei euch schnell rauf und runter gespielt!

Blake Maloka – Naked

Weiter geht’s in die Ukraine, wo die Band Blake Maloka herkommt. Sie beklagen sich über die etwas isolierte Musikszene in ihrem Heimatland und wollen das ändern, indem sie internationale Popstars werden. Ok, wir helfen gern! Etwas düster, sphärisch und gitarrengetrieben kommt die Single Naked daher und ist ein hervorragender Einstieg in die kürzlich erschienene EP Moi et mis amis. Dann kann es ja losgehen mit dem Popstar-Dasein!

Knifey – Shallow

Der Song Shallow der kanadischen Band Knifey stammt von der gleichnamigen 2-Track-EP. Mit einem leicht emo-haft angehauchten Garage-Rock schnellen sie ganz schön nach vorne und machen mächtig Laune. Das Quartett hat bereits einige Songs veröffentlicht, es lohnt sich also mal auf deren Profil vorbeizuschneien für alle, die Gute-Laune-Rock mögen.

Ian Terry – Remember

Ian Terry ist ein echter DIY-Dude. Seine Songs hat er selbst geschrieben, aufgenommen und produziert. Dabei kam beispielsweise der Track Remember heraus, der mit seiner wahnsinnig entspannten Atmosphäre überzeugt und euch direkt in eine Hängematte an einen sonnigen Tag katapultiert. Aus Spotify sind schon diverse Songs von ihm zu finden, es lohnt sich also da mal reinzuhorchen!

Waldo’s Gift – Kaleidoskop

Das Instrumentaltrio Waldo’s Gift aus Bristol haut mit Kaleidoskop einen groovigen Jazztrack raus, dem es an Einfallsreichtum nicht mangelt. Ein hybrider Mix, der hochmoderne Elektroelemente mit einspielen lässt, und völlig ohne Genregrenzen auskommt. Dieses Meisterwerk stammt von ihrem Debütalbum Improvisations, das erst kürzlich veröffentlicht wurde, und hält was es im Titel verspricht.

Sean Kennedy – Young & Depressed

Allein vom Titel angetan, lohnt es sich auch musikalisch Sean Kennedy zu suchten. Der aus Massachusetts stammende Künstler hat eine sehr eigenständige Stimme und driftet in die folkige Dream-Pop-Ecke ab, bleibt dabei aber lyrisch auf einer sehr persönlichen Ebene. In der Single Young & Depressed beispielsweise reflektiert er, wie sich eine schwierige Kindheit auf das Erwachsensein auswirkt. Der Song wurde in nur 24 Stunden geschrieben, aufgenommen und produziert – beeindruckend!

Emma Elisabeth – I’d Be Lying

Die aufmerksamen Roundhouse Love Leser und langjährigen Fans dieser Reihe kennen diese Dame schon. Denn mit ihrem Vintage-Pop hat sie uns längst verzaubert. Mit ihrer Single I’d Be Lying lenkt sie auf die Zielgerade auf dem Weg zu ihrem Album Melancholic Milkshake ein, das schon Ende Juni veröffentlicht wird. Unbedingt reinhören, es lohnt sich!

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