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In der Reihe Roundhouse Love stellen euch unsere AutorInnen in regelmäßigen Abständen KünstlerInnen vor, die ihr vermutlich (noch) nicht auf dem Schirm hattet.

Während sich unsere fleissigen Schreiberlinge in die Tiefen der Veröffentlichungen wühlen, habt ihr hier einen Überblick von zehn hörenswerten Songs.


Albert Kass – Hurricane

Der gebürtige US-Amerikaner Albert Kass hat die Single „Hurricane“ aus seinem kommenden Album „Young Old Man“ ausgekoppelt und der macht mächtig Bock auf mehr Material. Mit einer nostalgischen Grundstimmung und dem Vintage Sound passt der Song perfekt in den Dezember.

Dogs At Large – All Day

Irgendwo zwischen Country und Father John Misty wabert der neue Song der Dogs At Large aus Chicago. Ihr neues Album „Delusion of Paradise“ ist für März 2019 angekündigt und dürfte insgesamt wohl auch eher in die psychedelische Americana-Ecke gehen und auch wenn das nach „aus alt macht neu“ klingt, sind die Lyrics topmodern und erzählen Geschichten aus dem heutigen Leben. Auch ein wenig Gesellschaftskritik darf nicht fehlen!

Charlie Margin – Flammable

Ein ziemlich grooviger, bluesiger Jazztrack des Trios Charlie Margin, Dylan Bloor und Dominique Morgan. Mit verrauchten Vocals schleicht sich Morgan durch die schwebenden Melodien und versprüht einen sexy Hauch von Woy Woy (ein Städtchen in Australien) in die Welt hinaus. Wer einen Kamin hat, sollte den anwerfen und den Track rauf und runter laufen lassen.

Aleandri Spitero Monsigneur – A song about loss (en sang om at miste)

Der erst 19-jährige Musiker aus Malta hat seinen ersten Solo-Instrumentaltrack veröffentlicht. Mit zerbrechlichen, aber verträumten Melodien geht er hier schon den richtigen Weg und probiert sich an vielschichtigen Kompositionen, die auf eine spannende Art und Weise Fahrt aufnehmen. Ein junges Talent!

FAIX – Why You Wouldn’t 

Der Kölner Musiker FAIX kombiniert in der neuen Single „Why Wouldn’t You“ bluesigen Pop mit melancholischer Stimmun,seine einzigartig zerbrechliche Stimme verfeinert den Song. Der Multiinstrumentalist lässt sich wohl zwischen Jack Garrat und Honne einordnen und wird sicherlich noch einige gute Songs hervorbringen.

Emma Elisabeth – Into The Blue

Die schwedische Künstlerin Emma Elisabeth wohnt seit einigen Jahren in Berlin und ist schon viel rumgekommen. Die Weltenbummlerin hat einen ganz eigenen Sound und tritt am liebsten in einem Vintagelook auf. Ihr Stimme ist eine wundervolle Ergänzung zu den fantastischen Melodien.

Johnny Gates – Baseball

Johnny Gates ist US-Amerikaner und hat bereits Shows für Rod Steward eröffnet. Sein neuer Song „Baseball“ ist ein Vorbote der angekündigten EP „not a burnt cd“, die Anfang 2019 veröffentlicht werden soll. Sein recht poplastiger Indie-Folk packt irgendwie, auch wenn er schwer zu fassen sein mag.

Common Tiger – We Did It, Tim, We’re Millionaires

Okay, ich geb zu, dass hier der Tracktitel und das Singlecover als erstes überzeugt haben. Aber Common Tiger, das pseudonym für Multiinstrumentalist und Produzent Matthew Mahoney, packt mit seiner Musik, auch wenn sie instrumental ist. Eigentlich bekannt für seine Remixe, beweist er in diesem kurzen Stück, dass er auch anders kann.

KellyMarie – Upside Down

KellyMarie kommt aus Texas und ließ sich für diesen Track von „Stranger Things“ inspirieren. Vor kurzem wurde ihre Debüt-EP „On A Whim“ veröffentlicht, nun legt sie diese Brechernummer nach. Mit einem sphärischen Sound, vielschichtigen Synthieflächen und ihrer glasklaren Stimme entwickelt sich ein magischer Mix und der Song klimpert sich durch fast vier Minuten Spannung.

Press Club – My Body’s Changing

Die Australische Band Press Club ist generell sehr hörenswert, allerdings der beste Song bisher ist „My Body’s Changing“. Ein bisschen Pop-Punk, starke Texte und eine Wahnsinnsfrontfrau, die auf jedem Track alles gibt. Man kann sich nur auf das kommende Album freuen und hoffen, dass sie auch bald den Weg auf die europäischen Bühnen finden.

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