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In der Reihe Roundhouse Love stellen euch unsere AutorInnen in regelmäßigen Abständen KünstlerInnen vor, die ihr vermutlich (noch) nicht auf dem Schirm hattet.

Während sich unsere fleissigen Schreiberlinge in die Tiefen der Veröffentlichungen wühlen, habt ihr hier einen Überblick von zehn (heute nur neun) hörenswerten Songs.


The Pierce Project – You And Me

Der Song You And Me stammt von dem kürzlich veröffentlichten Album The Last Days of Summer – das zwar kein schönes Cover hat, dafür ist der Inhalt aber umso besser. The Pierce Project ist ein Familienprojekt: drei Brüder und deren Vater beschließen gemeinsam ein Album zu veröffentlichen. Das klappt und dabei kommt direkt ein Doppelalbum raus, das vor Groove und Erfindungsreichtum strotzt. Unbedingt einhören und sich mitreißen lassen!

Frank Hammersland – On The Radio

Der Norweger kann nicht nur durch sein hervorragendes Songwriting überzeugen, sondern nimmt uns mit seiner neuen Single mit in ein in Flausch gepacktes Wunderland und prophezeit: wir werden ihn mit diesem Song im Radio hören. Wer darauf nicht waten möchte, sollte direkt auf den Streamingdienst seines Vertrauens klicken und sich mal in Franks Musik reinhören – am besten gleich die ganze Diskographie durchsuchten!

Wintersleep – Free Fall

Die kanadischen Urgesteine haben uns ein kleines Geschenk mitgebracht. Ursprünglich für den kanadischen Record Store Day auf 7“ veröffentlicht, dürfen wir uns nun über zwei neue Songs der sympathischen Band freuen. Mit Free Fall und Fading Out macht man generell nichts falsch.

Moony Matelot – Munich          

Wieder so Geheimniskrämer, über die nicht viel herauszufinden ist. Aber ihre neue EP soll nicht unerwähnt bleiben, denn darauf verbergen sich für Retro-Indie-Pop-Fanatiker ein paar Perlen. Unter anderem das fetzige Munich, das mit verzerrten Stimmen und oldschool-Instrumentierung absolut hörenswert ist.

The Be Positives – She’s The Girl

Diese Band macht wahnsinnig fröhliche Musik – und steht dazu mit ihrem Namen. Mit wabbeligen 60s Gitarren, fetzigen Bass und Melodien, denen man sich kaum entziehen kann, machen die vier Jungs aus England wahnsinnig viel Laune und haben Anfang September auch gleich ein Album veröffentlicht, das nicht minder beachtenswert ist. Zum Einstieg, die knackig-kurze Single She’s The Girl.

Sarah Klang – Creamy Blue

Die Schwedische Retro-Influencerin Sarah Klang erzählt zu diesem Song eine irrwitzige Geschichte: eigentlich erkannte sie damals in Italien, als sie den Song schrieb, dass ihre Beziehung nicht für immer halten wird. Dann war sie in einem Laden uns sah den Käse, der sich Creamy Blue nannte und war so hin und weg von diesem Namen, dass sie ihn nicht nur für diesen Song wählte, sonder gleich ihr bald kommendes Album nach ihm benennt. Häh? Wir verstehen die Liebe zum Käse und freuen uns umso mehr auf ihre Creamy Blue-Album.

Strange Foliage – Big Mouth

Direkt aus Chicago kommend kündigen sich die vier Jungs von Strange Foliage mit einem neuen Song an. Mit kräftigem Gitarrenspiel, ein bisschen DIY-Touch und Vintagemanier knüpfen sie mit Big Mouth direkt an ihr vorheriges Album an. Wer die deutsche Band Pabst mag, fühlt sich hier bestimmt zuhause und freut sich so wie wir auch auf noch mehr gute Musik aus Chicago!

Deyo – Overlapping

Ein bisschen Dreampop noch zum Ende hin: wer jetzt noch schlechte Lauen hat, dem sei Deyo ans Herz gelegt. Aus San Francisco erreicht uns nämlich diese groovige Disconummer, die ebenfalls in DIY-Arbeit entstanden ist und brachte Deyo bereits auf die Bühne zu Kevin Morby und Vulfpeck – und da befindet er sich in sehr guter Gesellschaft.

The 131ers – KONG!

Sie selbst beschreiben sich auf Spotify mit „shitty indierock“. Wir möchten vehement widersprechen, denn wie ihr 2016er Debütalbum als auch der neue Song beweisen, ist das ganz und gar nicht shitty, sondern reiht sich ganz selbstbewusst neben den Kooks und anderen Genregrößen ein. Irgendwie modern, aber auch irgendwie Vintage – das passt doch zu dem Hipsterzeitgeist. Und ist immer noch nicht shitty, also nicht abschrecken lassen und zugreifen!

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