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In der Reihe Roundhouse Love stellen euch unsere AutorInnen in regelmäßigen Abständen KünstlerInnen vor, die ihr vermutlich (noch) nicht auf dem Schirm hattet.

Während sich unsere fleissigen Schreiberlinge in die Tiefen der Veröffentlichungen wühlen, habt ihr hier einen Überblick von zehn hörenswerten Songs.


Justin Beauchamp – Another Fantasy

Der Kanadier Justin Beauchamp besingt in seiner neuen single Erfolg, Glück und Geld – und wie es doch scheinbar nicht alles auf einmal geben kann. Irgendwo zwischen Alternative und Indiepop wabernd stellt er fest, dass es den Ort, wo man dieses magische Dreierlei findet, eventuell doch nur in der Fantasie gibt. Mit seiner Gitarre bewaffnet hat er dieses Jahr bereits fleißig Singles veröffentlicht und wir freuen uns, wenn da noch mehr kommt!

Annie DiRusso – Dead Dogs

Wer Angie McMahon beispielsweise mag, der ist bei Annie genau an der richtigen Adresse. Griffige Gitarren, tolle Stimme und ein erzählerisches Talent fürs Songwriting. In dieser Single verarbeitet sie den Tod ihres Hundes, der 15 Jahre an ihrer Seite lebte – aber keine Angst! Der Song klingt gar nicht so traurig, auch wenn der Inhalt es sehr wohl ist.

The Lagoons – Give It Up For Love

Es wird groovy! Die neue Single der The Lagoons ist ein kleine Indiepop-Banger, der in jeder Disco (ja, Disco!) laufen könnte. Mit ein bisschen Saxophon, griffigen Bass und nem leichten 70er-Touch rühren sie noch ein bisschen Jazz unter und bringen uns zum Tanzen!

Odd Beholder – Transatlantic Flight

Die Indie-Nischen-Freaks unter euch kennen Odd Beholder natürlich! Und zwar zu Recht! Wir wollen den Non-Digger aber diesen Track trotzdem nicht vorenthalten! Die Züricher Band steht vor allem für die glasklare Stimme von Sängerin Daniela Weinmann und die cleveren Soundschichten, die sich in ihren Songs auch mal zu einem musikalischen Gewitter auftürmen können. Und auch das halten sie in ihrer ersten Botschaft vom kommenden Album: futuristisch, chillig, kritisch!

The Neighbors – The Chestnut St. Blues

Mike Thurston und Stefan Mraz bilden die Band The Neighbors – und das waren sie auch mal: Nachbarn. Irgendwann haben sie angefangen gemeinsam Musik zu machen und haben erst im Oktober ihre neue EP veröffentlicht. Mit schleppenden Blues-Allüren und vor allem der Whiskey-getränkten Stimme ist dieser wundervolle Track nur ein Beispiel der großartigen Musik des Duos aus (mittlerweile) Boston.

Little India – Calypso

Little India ist diese eine Band, die dir immer genau das gibt, was du dir nicht erhoffst – und das in einem positiven Sinne. Irgendwo zwischen R’n’B, Rock-Pop, Gospel, Soul und vielen Synthies schweben die Kanadier durch ihre bereits veröffentlichten EPs. In ihrem neuen Track beschäftigen sie sich mit Beziehungen, in denen man irgendwie gefangen ist. Wir feiern es allemal!

Zimbru – Terejo

Die Disco-Punk Band Zimbru aus Rumänien bittet um eure Aufmerksamkeit! Mit dem Banger haben sie die sicher, sobald der Play-Knopf gedrückt ist. Futuristisch, aber trotzdem irgendwie Retro. Mit fetzigen Synthies, gierigen Percussions und dem Falsettgesang ist der Partyhit eigentlich schon geboren. Wer reinhört, möchte eine überdimensionale Sonnenbrille aufsetzen und die Nacht durchzechen!

Drug Couple – Be in 2

Etwas gewöhnungsbedürftiger Bandname, dafür aber gar nicht mal so drogige Songs. Das Duo aus Brooklyn harmoniert vor allem mit den Stimmen vor dem Synthie-Vorhang. Sie beschreiben ihre Musik selbst irgendwo zwischen Animal Collective und Yo La Tengo und da liegen sie eigentlich ganz gut in ihrer Selbsteinschätzung. Vor allem dieser Song hat es uns angetan!

Novaa – AI I Am In Love

Die in Berlin ansässige Künstlerin Novaa hat mit ihrer neuen Single einen futuristischen Popsong veröffentlicht und teasert damit ihr neues Album an, das 2020 erscheinen soll. Nicht nur der Sound bleibt dabei innovativ, sondern auch inhaltlich beschäftigt sie sich mit künstlicher Intelligenz. Das ist einerseits ein spannendes Thema, andererseits aber auch ein toller Song, dem man sich gleich mehrmals hintereinander hingeben möchte.

parking lot – slowly

Der aus LA stammende Künstler parking lot gibt sich ganz und gar dem Lofi-Pop hin und mixt ein bisschen Shoegaze drunter. Raus kommt dabei seine neue, großartige Single, die sich um Fernbeziehungen dreht. Mit nur 2 Minuten bringt er dabei seinen Stil treffsicher auf den Punkt und verleitet dazu auf den Repeat-Button zu drücken.

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