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In der Reihe Roundhouse Love stellen euch unsere AutorInnen in regelmäßigen Abständen Künstler:innen vor, die ihr vermutlich (noch) nicht auf dem Schirm hattet.

Während sich unsere fleissigen Schreiberlinge in die Tiefen der Veröffentlichungen wühlen, habt ihr hier einen Überblick von zehnhörenswerten Songs.

Velvet Volume – Lonely Rider

Aus Kopenhagen erreicht uns dieser kratzig-fetzige Track. Die drei Schwestern sind seit sechs Jahren eine Band und veröffentlichten vor zwei Jahren ihr Debütalbum. Ihr neues Album soll noch dieses Jahr im Mai veröffentlicht werden und dieser Song verspricht schon mal viel Gutes: ein bisschen HAIM, ein bisschen Madonna und ganz viel Velvet Volume!

Luke Sital-Singh – Almost Home

Kein Unbekannter, aber der Song ist so wunderschön, dass wir ihn euch hier noch näher bringen wollen. Der Brite, der nun im US-Exil wohnt, hat erst letztes Jahr ein neues Album veröffentlicht und kündigt mit dieser tollen Single eine neue EP an – passend zu den kommenden Tourdaten in Deutschland.

White Elephant Orchestra – Rocket Ship

Mit duster wabernden Sounds steigt der Song ein und explodiert in einem chillig-explosiven Track. Eigentlich ein Drummer, brachte sich Andy Stochansky nun einfach das Gitarre spielen bei und hat bereits zwei Alben veröffentlicht. Jetzt will er mit neuen Songs zurück zu den Wurzeln und beschert uns wieder wundervolle Musik!

Scenic Route to Alaska – Daydreaming

Auch diese Herren dürften aufmerksamen Lesern schon bekannt sein. Ein neuer Track, der ein bisschen Britpop-ig, aber auch leicht psychedelisch daherkommt und wieder gute Laune verbreitet. Wer also gerne in Tagträume verfällt, sollte dem Video eine Chance geben, das in Zusammenarbeit mit dem Kanadier Matthew Clarke entstand.

Ali Coyle – Trust Me

Mit einen treibenden Pop-Beat hat uns diese Künstlerin aus den USA überzeugt. Ihre glasklare Stimme, die mutige Instrumentierung und die cleveren Synthie-Arrangements sind da nur das I-Tüpfelchen. Coyle ist auch Teil der Bands Beaux Gris Gris und The Apocalypse und wenn sie mal nicht musikalisch unterwegs ist, arbeitet sie als Sommelier in einem Restaurant in Kalifornien. Spannend!

Thomas Jackson – De inre skogen

Nur mit einem Klavier bewaffnet überfällt und der Schwedische Komponist Thomas Jackson. Der Track ist aus dem Soundtrack zur gleichnamigen Dokumentation (bedeutet: Der Innere Wald). Ganz schön talentiert der Herr, denn seine Filme wurden auch schon beim Berlin Film Festival und Kunstmuseen wie dem MOMA Tokio gezeigt – und musikalisch ist dieses Instrumentalstück auch einfach hinreißend!

Berlue – Always

Ein komplettes DIY-Projekt aus Nashville: Berlue. Alles selbst geschrieben, produziert und selbst eingespielt. Irgendwo zwischen Dreampop und Alternative wabert der neue Song herum und wird von der Leichtigkeit der Melodie getragen. Macht wirklich Spaß und wir hoffen bald mehr zu hören zu bekommen.

M.I.L.K. – Need a Witness

Ganz schön chillige Musik hier, aber keinesfalls langweilig. Der Vorbote eines neuen Albums hat uns direkt am Anfang eingefangen und in eine leichte Sommerstimmung versetzt. Wegen akutem Sonnenmangel verschreiben wir euch eine Dosis dieses tollen Songs, denn wer sich dabei nicht zurücklehnen kann, kann es wahrscheinlich nie.

Ceramic Animal – Modern Blues

Richtig groovy! Wir haben uns sofort in die zweite Single der Band verliebt. Mit souligen Elementen und einer unfassbaren Gelassenheit erinnern sie ein bisschen an die frühen Black Keys, aber mit einer ordentlichen Portion Funk-Disco. Der Song ist ein Vorbote zum kommenden, dritten Album und das Video dazu ist einfach ein absoluter Hingucker.

The Radio Dept. – The Absence of Birds

Die schwedischen Indiekönige von The Radio Dept. sind nach langer Zeit mal wieder zurück. Mit einer wunderschönen Dreampop-Single haben sie uns direkt abgeholt. Das Duo hat sich ein bisschen weiterentwickelt, was dazu führt, dass sie beispielsweise ein neues Label gegründet haben, um unabhängiger zu sein und einfach machen zu können, was sie wollen. Wenn das weiterhin in so großartiger Musik resultiert, ist das für uns okay.

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