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In der Reihe Roundhouse Love stellen euch unsere AutorInnen in regelmäßigen Abständen Künstler:innen vor, die ihr vermutlich (noch) nicht auf dem Schirm hattet.

Während sich unsere fleissigen Schreiberlinge in die Tiefen der Veröffentlichungen wühlen, habt ihr hier einen Überblick von zehn hörenswerten Songs.

Mala Carla – LATE

Wer auf Bonaparte steht, ist hier genau an der richtigen Adresse. Ein Song, den sie mit ein bisschen Selbstironie als „Trollpunk“ bezeichnen und einem Thema, mit dem sich jeder identifizieren kann: immer zu spät sein und die diversen Gründe, warum wir immer zu spät sind. Mach gute Laune und ist irgendwie sehr angenehm merkwürdig. Bitteschön!

Harrison Storm – Be Slow

Es geht gediegener weiter. Eine emotionale und sehr entspannte Single hat uns der Australier hier mitgebracht. Wie gewohnt sehr schöne Lyrics und auch nicht zu krass überproduziert, aber trotzdem ein angenehmer Mix aus Folk-Pop und ein bisschen Mainstream. Aktuell ist er quasi überall auf Tour – nur nicht in Europa, aber vielleicht kommt das ja bald noch.

Fullax – Scary

Das Kasseler Duo veröffentlicht eine erste Single aus dem kommenden Album. Mit ihrem deutschsprachigen Indiepop treffen sie den Nerv der Zeit und brauchen sich nicht vor dem Vergleich zu Yukno oder ähnlichen scheuen. Wir sind gespannt, was es da noch zu hören gibt auf dem neuen Album und vor allem, ob wir das auch bald live erleben können.

Ignore The Elephant – Heartbeat

Plastischer Indiepop aus Schweden: Aus Gothenburg kommt das Quintet mit dem seltsamen Namen und dort wimmeln sie sich schon seit 2014 im Indie-Underground herum. Mit ein bisschen 80er-Electro-Sound verfeinern sie ihre neue Single und geben uns alle Hoffnung, dass sie sich bald aus dem Underground herausgearbeitet haben!

Katie Bogle – Studio Apartment

Die Künstlerin aus Chicago hat sich irgendwann mal hingesetzt und ich überlegt, warum sie ihre Freundin liebt. Dabei kam dieser Song heraus und der hat uns direkt umgehauen. Nicht nur wegen der schönen Lyrics, sondern auch, weil die neue Single mit so wenig auskommt und trotzdem groß klingt. Die sehr eindringliche Melodie und die kleinen, aber feinen Referenzen zu The Pixies und Van Halen machen das nur noch großartiger!

Josh Kumra – I Dare You

Eine herzzerreißende Ballade, die so reduziert ist, dass sie fast zu aufdringlich wäre mit einer pompöseren Aufmachung. Der Brite legt eine zweite Single zu seiner neuen EP vor und wir sind ganz froh über seine Entwicklung, denn die neuen Songs sind nicht so überproduziert wie auf seinem Debütalbum und haben dadurch einen ganz besonderen Charme!

Tyson Ray Borsboom – Never Said Before

Ein sehr intensives Liebeslied, das uns Tyson hier an die Hand gibt, aber trotzdem auch mit schönen Referenzen zum Folk und auch einfach ein schönes Storytelling. Wir können uns dem nicht ganz entziehen und wollen auch nicht in die Musikglaskugel schauen, aber in die Fußstapfen von Dermot Kennedy könnte dieser Mister vielleicht mal stapfen. Bald kommt ein Album, da wird er das bestimmt nochmal unter Beweis stellen.

Jeisen – Growing Pains

Ein Instrumentaltrack, der an Intensität und Emotion nicht mehr vertragen könnte. Mitreißend und minimalistisch nimmt uns an die Hand und geht über Feld, Wiesen, Berge und durch den See. Kann man sich wunderbar beim Entspannen oder Konzentrieren anhören und das beste ist sogar: eine neue EP gibt es auch und die ist – wie dieser Track – komplett improvisiert. Anhören!

Little Thief – Doctor

Dieser Song könnte locker im Vorspann einer Detektivserie laufen. Aufgenommen wurde der Song mit Stew Jackson (Massive Attack) und hat etwas forderndes und düsteres, aber nimmt uns sofort mit! Mit flotten Lyrics und den Tempiwechseln treffen sie genau unseren Geschmack und wir freuen uns sehr auf das, was da noch kommen mag!

Mark Duggan – As The Sun Hits The Day Down

Mit dem neuen Song des Iren träumen wir uns in einen Pub, vor uns ein kühles Guinness, draußen grau und nass. Eigentlich ist es ein Liebeslied, aber die Melodie, Instrumentierung und allen voran die Mundharmonika geben uns dieses schöne Gefühl von der Biertheke. Könnte ja auch eine Geschichte sein, die man sich an einem kühlen Freitagabend erzählt: es geht um den Moment zweier Menschen, nachdem man sich getroffen hat und bevor dann wirklich was passiert. Wir nehmen einen großen Schluck und genießen weiter!

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