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In der Reihe Roundhouse Love stellen euch unsere Autor:innen in regelmäßigen Abständen Künstler:innen vor, die ihr vermutlich (noch) nicht auf dem Schirm hattet.

Während sich unsere fleissigen Schreiberlinge in die Tiefen der Veröffentlichungen wühlen, habt ihr hier einen Überblick von vierzehn hörenswerten Songs für die Quarantäne.


Kip Macklejar – Alligator Swamp Monster

Runter vom Sofa, ein bisschen den Coronoa-Blues rausschütteln! Und zwar mit diesem Banger. Mit einer ordentlichen Ladung DIY-Spirit bereichert uns der Däne quasi direkt aus seinem Heimstudio. Sehr catchy, ein bisschen oldschool, aber vor allem energiegeladen ist diese Mischung aus Blues und Garage. Für alle, die sich langsam wundsitzen!

Suzie Stapleton – Blood on the Windscreen

Wer sowieso auf Retro steht, ist hier genau an der richtigen Adresse. Die Britin aus Brighton hat kürzlich ihre neue Single veröffentlicht und damit auch den zweiten Song aus ihrem kommenden Debütalbum vorgestellt. Mit der rauen, düsteren Stimme verleiht sie diesem grandiosen Track eine ganz besondere Stimmung. Für alle, die sowieso gerade in alten Platten stöbern!

The Spiritual Leaders – Pictures on the Wall

Die drei Iren reißen uns aus der Quarantäne-Lethargie und bescheren uns ebenfalls einen oldschooligen Track, der sich aber auch in jeder Indiedisco abspielen lässt. Mittlerweile ist eine großartige EP veröffentlicht worden, die noch mehr so Mitschnips-Songs zu bieten hat. Für alle, die etwas unorientiert durchs Home Office watscheln!

Augustine – Picking Up Speed

Warmer Indiepop, den der junge Schwede hier versprüht. In Schweden schon ein schwer gefeiertes Talent, warten wir hier eigentlich nur noch auf den Durchbruch und der kann eigentlich nicht mehr lange auf sich warten lassen. Großartiges Songwriting und vor allem eine treibende Melodie. Für alle, die ins Träumen verfallen wollen statt Sims zocken.

Dana Gavanski – Small Favours

Das Album ist gerade erst veröffentlicht, aber diesen Song wollen wir euch nicht vorenthalten. Die serbisch-kanadische Songwriterin macht vor allem genau denen Spaß, die zum Beispiel auch große Freude an Kate Nash oder Middle Kids haben. Vor allem gefühlvoll und handgemacht klingt der Song. Für alle, die nach langer Isolation eine Umarmung brauchen!

Autopilot – Afterglow

Also die Retrofans dürfen sich bei dieser Ausgabe nicht beschweren. Alle anderen können sich gern noch ein wenig reinhören, zum Beispiel mit dieser großartigen Single. Das kanadische Trio lebt den Rock’n’Roll ohne dabei altbacken zu klingen. Vor allem live sollen sie eine Wucht sein, was man sich gemäß dem Video gut vorstellen kann (Trigger-Warnung für alle Konzert-Süchtigen). Leider sehr viel in den USA und Kanada unterwegs, aber wir hören nicht auf zu hoffen. Für alle, die ein bisschen Luftboxen von der Couch machen möchten!

Chapell – All I Need

Etwas emotionaler geht es hier zu, mit Streichern und Piano wird der Song hervorragend in eine bittersüße Stimmung versetzt ohne später wieder energiegeladen loszusprudeln. Der Vorbote zum Album, das wohl im April kommen soll. Eine kämpferische Single, die den Namen Ohrwurm mit Stolz tragen darf. Für alle, die trotz Kontaktverbot an die Liebe glauben.

Caspard Eden – Nothing

Die erste Single aus dem kommenden Album Soft Power von Gaspard Eden behandelt ein Thema, das uns wohl alle gerade beschäftigt: Langweile. Er zerlegt auf charmante Dreampop-Art, was wir eigentlich tun, wenn wir nichts tun. Als hätte er einen Soundtrack für die derzeitige Welt geschrieben! Für alle, die sich langweilen.

Florian Ostertag – Drifting

Von der schwäbischen Alb bringt uns Florian Ostertag nicht nur einen Song, sondern ein ganzes, kürzlich veröffentlichtes Album Flo And The Machine mit. Ein bisschen Singer-Songwriter, aber auch einer Reihe anderer Genres bedient er sich dabei und das klingt ganz fantastisch. Genug Erfahrung konnte er bereits sammeln, da er für diverse Deutschgrößen als Support und Background-Musiker tätig war. Für alle, die gerne beim Kochen/Backen schunkeln.

Ilunr – Outside Outside

Dieser US-Amerikaner hat wirklich eine Hymne für die Quarantäne geschrieben. Sein neuer Song beschäftigt sich nämlich genau mit dieser Situation, ist aber so charmant gemacht, dass er uns im Lockdown vielleicht ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Wir sitzen ja alle im gleichen Boot. Für alle, die keine Lust auf schlechte Quarantänelaune haben.

Teitur – Clara

Ja, der schon wieder. Mit seiner zweiten Single schiebt der Singer-Songwriter von den Faröer Inseln einen wundervollen Song nach, inspiriert von der Tochter seines Songwriting-Kumpels, die während einer Session mit Kostüm durch die Gegend radelte. Für alle, die auch in der Quarantänezeit gerne verrückt sind!

Cassia – Do Right

Die in Berlin ansässige Indieband Cassia überrascht mit einer Ohrwurmsingle, die euch den Rest des Tages begleiten wird. Gediegener Indiepop, eingängige Stimme, wunderbarer Inhalt. Mach du es richtig, der Rest wird dir folgen. Für alle, die sich auch im Lock Down noch engagieren!

Ashe – Moral of the Story

Nicht neu, aber in er Liveversion fast doppelt so schön. Die junge Künstlerin hat ihre Heartbreak-Single nochmals neu aufgenommen und in der stripped back-Version kommt noch eine viel schönere Atmosphäre auf. Dass wir alle Fehler machen, vor allem wenn es darum geht, sich zu verlieben, kennen wir, aber Ashe nimmt uns die Last hier ab. Für alle, die zusätzlich mit Liebeskummer kämpfen.

Starpainter – Mark of Chain

Zum Abschluss ein absoluter Gute-Laune-Hit aus Kanada. Irgendwo zwischen Country und Pop wabert die neue Single von Starpainter und wird vor allem durch die tollen Lyrics getragen. Man munkelt, es wird bald dazu ein Album geben und wir sehen endlich Licht am Ende des Tunnels. Für alle, die gerne im Schlafanzug tanzen!

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