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Wer Lust auf ein zärtliches Stück Wintermusik hat, sollte Sea of Love sein Ohr leihen. Und zwar nicht nur „Tired“, sondern auch „So Loud“ und dem Debüt „Grey“. Die Dresdner Künstlerin hat eine gewaltige Portion Herzblut für euch bereitgestellt.

Die EP „Tired“ ist sozusagen der zweite Teil eines Albums, dessen erster Teil mit der EP „So Loud“ am Anfang des Jahres schon erschienen ist.

Marie-Sophie Kanske hat ihr Musikprojekt nach dem Song „Sea of Love“ benannt. Nicht jedoch nach der Originalversion von Phil Phillips, sondern nach dem Cover von der Alternative Country Singer/Songwriterin Cat Power.

Wie schon beim Vorgänger „So Loud“ schleichen sich die Songs auf „Tired“ sehr vorsichtig ans Ohr. Keine Hektik, ganz im Gegenteil, eher schleppende Strukturen zeichnen die EP aus. Insofern passt es, sie als zweiten Teil eines großen Ganzen zu bezeichnen, nämlich der Kombination der beiden EPs. Zärtlichkeit und Zerbrechlichkeit schwingen in den fünf Songs auf „Tired“ mit. Fast fürchtet man, die Lieder könnten im Ohr zerspringen und verloren gehen.

Soundmäßig hat sich Sea of Love auf beiden EPs im Vergleich zum Debüt „Grey“ weiterentwickelt. Klang am Erstlingswerk die Gitarre noch stinklangweilig nach Gitarre, besitzen sowohl „So Loud“ als auch „Tired“ eine gewisse Scharfkantigkeit, die Marie-Sophie Kanskes Stimme guttut. Laut eigener Angabe ist dafür ihr mysteriöser Begleiter, der Fuchs, zuständig. Wer oder was dieser Fuchs genau ist, bleibt aber weiterhin ein Rätsel. Fakt ist: Er bereichert Sea of Love gewaltig.

Wer Lust auf ein zärtliches Stück Wintermusik hat, sollte Sea of Love sein Ohr leihen. Und zwar nicht nur „Tired“, sondern auch „So Loud“ und dem Debüt „Grey“. Die Dresdner Künstlerin hat eine gewaltige Portion Herzblut für euch bereitgestellt.

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