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And for the Record, I loved you ist Songtitel und gleichzeitig ein Statement. Postrock verliert sich ja allzuoft und macht viele Bands austauschbar, es fehlt der Wiedererkennungswert! Das  Problem hat das Quartett aus Göteborg nicht, sie haben sich Zeit gelassen und präsentieren eine gereifete Melange aus Indie, Pop und Postrock.

Aus der Stille ensteht „End of New Beginnings“und markiert den Einmarsch des Indierocks. Treibender Aufbau, Stille, Gesang und ein Abgang wie bei einem Wein eines sehr guten Jahrgangs. Das Pendeln zwischen Indiemelodien und Postrockinstrumental treibt hier wirkungsvolle Blüten. Das kurze „Heathen“ bringt es auf den Punkt. Der Gesang pendelt zwischen Bent Saether (Motorpsycho) und Robin Proper Sheperd (Sophia). In „Absence“ meint man sogar Yo la Tengo zu spüren. Das Album wirkt wie eine geschlossene Gesellschaft und wer sich traut einfach die Tür aufzustossen und zuzuhören was die anderen zu sagen haben wird mit glückseligen Melodien belohnt. Es ist nicht die Erfindung von irgendetwas, sondern gutes Songwriting und eine eben so harmonierende Songreihenfolge ohne die ein Album nicht funktioniert. „Blizzard“ beendet das Werk mit choralen Gesängen und einer Gitarre die dort endet wo alles angefangen hat. Der Winter kann kommen.

 

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