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Sex Jams sind zurück! Nach ihrem Debüt „Post-Teenage Shine“ hat es eine ganze Weile gedauert, bis nun endlich am 1.März ihr neues Werk „Trouble, Honey“ erschienen ist.

Doch untätig waren die Guten niemals! Mehrere Touren und einige Songs, die vereinzelt auf Labelsamplern erschienen sind, zeichnen das Bild einer Band, die unweigerlich damit beschäftigt ist, sich weiterzuentwickeln. Genau das hört man dem neuen Album auch an.

Im Vergleich zum Vorgänger wirkt es doch oftmals aufgeräumter und mehr auf den Punkt. Schöner Noise-Pop mit Riot Grrrl – Attitüde. Unvermeidbar sind Vergleiche mit Größen wie Sonic Youth und den Pixies. Doch altmodisch sind die Sex Jams nicht.

Vielmehr kreieren sie ihren eigenen Sound und geben einen F*** auf Szenezugehörigkeit. Nicht zu überhören ist der Einfluss von Mastermind Wolfgang Möstl (Killed By 9V Batteries, Mile Me Deaf) im Songwriting.

Natürlich entwickelt sich eine Band mit der Zeit doch machte den Charme der Sex Jams (für mich!) ihre etwas ungestüme Art aus. Sie wirkten immer ein bisschen wie ein paar durchgeknallte Teenager, die das erste mal eine Gitarre in der Hand haben und einen Song geschrieben haben und ihn sofort voller Energie der Welt da draußen präsentieren wollten. Sie waren vielleicht nicht perfekt, aber klangen irgendwie jünger.

Doch möchte ich keinesfalls eine von denen sein, die sagt: „Früher war alles besser!“.

Ich mag die neue Platte. Sie hat Charakter und ist durchdacht. Klingt manchmal etwas wie ein Kurzabriss der kompletten Sonic Youth Diskographie, mit Abstechern Richtung true Indie Rock á la Dinosaur Jr mit Songs wie „Deicer“, aber alles im positiven Sinne.

Bei mir läuft die Platte seit der Veröffentlichung rauf und runter und das mit Recht.

Songs wie „Shark VS Apple“ und „Science of Shapes“ haben Ohrwurm – Potenzial und insgesamt haben sich die Damen und Herren um Abwechslung bemüht.

Doch kein Song fällt raus und alles wirkt zusammenhängend. Hier wurde sich Gedanken gemacht und nicht einfach nur ein paar Songs zusammen gewürfelt, die gerade verfügbar waren. Das macht für mich auch ein Stück Professionalität aus.

Sex Jams werden bald bei den großen mitspielen also krallt sie euch schon mal auf ihrer Europa-Tour, Dates findet ihr auf der Website www.sexjams.net.

Also was lässt sich jetzt noch sagen? Zugreifen!

Die Platte gibt’s als Download bei den einschlägigen Download-Portalen und ist hörbar bei Bandcamp. Wie es sich gehört natürlich auch auf Vinyl (und CD) erhältlich.



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