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Soundcloud veröffentlichte erst kürzlich mit Verspätung seine Bilanzen aus dem Jahr 2014 und meldete damit nicht nur höhere Umsätze, sondern auch noch höhere Verluste.


Der Berliner Musikstreamingdienst Soundcloud hat 2014 über 44 Millionen Dollar (gut 39 Millionen Euro) Verlust gemacht. Das geht aus einem Bericht für das britische Handelsregister hervor, der Anfang der Woche vom Unternehmen verspätet eingereicht wurde.

Demnach konnte der Umsatz zwar auf umgerechnet 15,37 Millionen Euro gesteigert werden, der Verlust betrug allerdings etwa 39,14 Millionen Euro. Hinzu kamen noch erhöhte Personalkosten, die um etwa 42% auf 17,9 Millionen gestiegen sind. Mittlerweile hat Soundcloud seine Belegschaft wieder von 288 Ende 2014 auf etwa 200 reduziert.

Der Geschäftsführer des Unternehmens Alexander Ljung begründete die hohen Verluste damit, dass „Investitionen in Technologie, Mitarbeiterzahl und Marketing“ erforderlich gewesen seien. Und obwohl die orangene Wolke 2015 wieder höhere Gewinne eingefahren hat, wird darauf spekuliert, dass das Unternehmen bei einem Fehlschlag des lange erwarteten Hörer-Abos, das Mitte 2015 versprochen wurde, in ernstzunehmende finanzielle Schwierigkeiten geraten könnte.

Letzten Monat wurde bekannt, dass Soundcloud nach Warner Music nun auch mit Universal einen Vertrag abgeschlossen hat. Verhandlungen mit Sony, dem dritten Major-Label, laufen noch.

Die Wolke von Pretty in Noise

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