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Static Means aus Leipzig haben schon Ende letztes Jahres ihren ersten Longplayer „No Lights“ via Bandcamp veröffentlicht. Am 23.02.2018 ist das gute Stück dann bei dem überaus sympathischen Label Jean-Claude Madame (ebenfalls Leipzsch) und Major Label erschienen.

LP kaufen iTunes Vö: 23.02.2018 Major Label Jean-Claude Madame

Es ist kein Geheimnis, dass Post-Punk mit wavigem Sound derzeit total en Vogue ist. Und ich kann verstehen, dass es Menschen gibt, die es nicht mehr hören können/wollen.

Bei mir ist das anders. Ich mag den Sound einfach. Ich schließe gerne meine Augen und träume, lasse Bilder in meinen Kopf entstehen, während sich dreckiger Punk-Sound mit elegantem Synthesizer zu einer kontroversen und doch so stimmigen Symbiose vermischt.

No Lights beginnt ebenfalls mit Synthieklängen in dem Opener „Undecided Life“. Gitarren und Schlagzeug setzen ein. Es klingt wie der Beginn einer Verfolgungsjagd. Kurzes Break. Gesang setzt ein. Glasklare Schönheit, die zu zerbrechen droht. „i struggle to decide. i try, i try to improvise. i’m tired, tired to justify. that i cannot quit this undecided life.“ Wundervoll. Keine Verfolgungsjagd, aber ein Rennen im Hamsterrad vielleicht.

So wie es beginnt, geht das Album auch weiter. Treibendes Schlagzeug, unterstützender Synthesizer, markante Stimme mit Höhen und Tiefen, die Emotionen gekonnt widerspiegelt. Düster und hoffnungsvoll zugleich. Tristesse trifft Abwechslung. Grau trifft Bunt. 9 Songs – keine Langweile.

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