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Talons kommen aus Hereford in England und liessen schon mit ihrem Debut „Hollow Realm „aufhorchen. Verfrickelter Postrock mit Violinen. Wagemutig und frisch, nur fehlte dem Songwriting der Wiedererkennungswert.

„Commemorations“ bündelt das Chaos zu einem exzellentem Mathrockalbum mit all den Stärken des Vorgängers und fügt tolle Melodien und ein konzentriertes Songwriting hinzu. Kashmirlike führt man den Hörer in die Platte ein um sich dann im Mathrock nach oben zu schrauben. Dann explodiert „Commiserations, Buff Orpington“ mit seinen betörenden Streichinstrumenten. Jeder Song hat tolle Hooks und begnadete Instrumentalparts. Einziger Kritikpunkt sind die teilweise schlecht abgemixten Violinen. „Manatee“ wird von gerissenen Flageolette-Tönen eröffnet und pendelt zwischen Hyperventilieren und dem wunderschönen Mittelteil in ein Geigen-Gitarreninferno. „Betlehem“ erinnert am Anfang kurz an „Vagabonds“ und intensiviert seine Melodien mehrfach, spielt mit ihren Möglichkeiten und endet wie es begonnen hat. Traumhaft!!!! Das finale „Trevelyan“ entlässt uns aus einem Album ohne Schwächen und Überlängen wie wir sie sonst oft im Postrock finden. Im Moment sind Talons im Math/Postrock die erste Adresse und davon kann sich auch jeder live überzeugen. Postrock Highlight 2011!!!

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