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Aufgewachsen in Berlin, zwischenzeitlich auf die Kanaren gezogen, inzwischen wieder fest in der Hauptstadt. THALA macht seit etwas über einem Jahr Musik und hat kürzlich ihre ersten Singles veröffentlicht, die durchweg positiv ankommen.

Ihr Sound ist sehr sphärisch, ihre Einflüsse sind unter anderem Beach House oder Cigarettes After Sex. Dabei ist nichts kopiert oder abgeguckt, ihre Songs handeln von ihren Erlebnissen und Erfahrungen. Wir haben uns einmal digital mit ihr unterhalten und ein paar Fragen gestellt.

Wie bist du zur Musik gekommen?

Musik war schon immer ein großer Bestandteil von mir als Person. Ich glaub ich hatte allerdings nie tatsächlich in Erwägung gezogen, dass es irgendwann einmal DAS Ding für mich werden könnte. Vor circa einem Jahr hab ich mein erstes Open Mic gespielt und danach einfach nicht mehr aufgehört. 

Welche Bedeutung hat der Name THALA?

THALA stammt von „Thalassophile“ was so viel bedeutet wie eine Person, die den Ozean liebt. Ich bin Tauchlehrerin und dort wo ich mal gewohnt hab über ein paar Jahre hinweg, wurde ich so genannt, da ich nicht aus dem Wasser zu kriegen war. Naja und der ganze Name war einfach zu lang. Also dann eben THALA

Welche Künstler haben deinen Sound maßgeblich beeinflusst?

Da gibt es einige und es kommen ständig neue hinzu. Um eine zu nennen wäre es jedoch Mazzy Star. Hopes Stimme ist unfassbar.

Mit deinen zwei aktuellen Singles kommst du gut an. Wie gehst du jetzt aktuell mit der Corona-Krise um?

Vielen Dank! Ich bin noch absolut geflashed von der Tatsache, dass das so ist. Ich hätte nie gedacht, dass es den Leuten so gut gefallen würde aber ich bin unglaublich glücklich und stolz auf mich und mein Team! Ich arbeite derzeit an einer bereits geplanten EP und habe durch “Zufall“ nun eine zweite begonnen die ausschließlich bei mir und meinem Nachbarn zu Hause produziert wird. Eine bedroom EP könnte man also sagen haha! 

Deine erste Single heißt Serenade. Kannst du uns etwas zum Inhalt des Songs sagen?

In Serenade geht es um die Menschen an dem Ort auf den Kanaren (wo ich bis zuletzt gelebt hab), die sich selbst ständig vormachten wie glücklich sie waren, dabei waren sie meist einfach allein und wollten sich das nicht eingestehen. Ich habe oft am Strand gesessen und einen und denselben Kerl dabei beobachtet, wie er an einem Abend 4 Frauen abgeschleppt hat. Ich verurteile das nicht aber ich habe so irgendwie metaphorisch meine Beobachtungen aufgeschrieben. 

Wie kommst du zu den Konzepten deiner Musikvideos?

Das Video zur ersten Single habe ich einem sehr talentierten Musiker und kreativen Menschen zu verdanken. Das Konzept stammt komplett von ihm. Bei Moonlight Shadows ging es etwas tiefer und ich habe mit einer sehr talentierten Fotografin und engen Freundin von mir zusammen gesessen und alles besprochen. Die Grundidee stammt aber von ihr. 

Was können wir dieses Jahr noch von dir erwarten?

Sehr viel! Ich kann die Füße nicht still halten und bin wirklich nur am Musik machen, schreiben, komponieren, aufnehmen. Ich fühle mich sehr produktiv und bin unendlich dankbar mit so tollen Menschen arbeiten zu dürfen.

Was war bisher dein persönliches Highlight in deiner noch ziemlich jungen Laufbahn?

Ich hab letztes Jahr im Frannz Club in Berlin gespielt, als Support für eine Band aus den USA. Das war unfassbar für mich. Ich hab ja gerade erst angefangen haha! Werde ich nie vergessen. 

Was möchtest du mit deiner Musik unbedingt erreichen?

Ich möchte Menschen berühren. Etwas in Ihnen auslösen. Über Themen sprechen, die man vielleicht schon ganz tief irgendwo vergraben hat. 

Titelbild: THALA | (c) Celeste Call

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