Mit der unregelmäßigen Serie der The End of Travelling-Listen möchte ich Euch auf Spannende neue Songs, die vor allem über die Musik Promotion Plattform SubmitHub, meist direkt von den Künstlern selbst, veröffentlicht worden sind, aufmerksam machen.

Also Kopfhörer aufsetzen, Augen schließen und ganz entspannt zurücklehnen …


Findlay Brown – World of my Own

Der in Yorkshire geborene und in Kopenhagen lebende Singer -Songwriter Findlay Brown hat mit dem Produzenten Tor Bach Kristensen und Streicharrangeur Davide Rossi (Coldplay, Alicia Keys, Jon Hopkins) neue Musik geschrieben und aufgenommen. Ein Ergebnis der Zusammenarbeit ist World of My Own, ein flotter Pop-Song über das menschliche Bewusstsein, der seine typischen nostalgischen und schimmernden Berührungen aufweist. Brown klingt hier wie Paul McCartney zu Wings-Zeiten.

Jimi Lucid – Ultraviolet

Der in New York City lebende Musiker Jimi Lucid kombiniert in seinen Songs Einflüsse aus Rock, Shoegaze, Club und Hip-Hop. In Interviews spricht er über psychische Gesundheit, die Visualisierung von Musik und das kommende Album Doom Generation. Die Single Ultraviolet ist eine Mischung aus Alt Rock, Bedroom Pop und Electronic Mix. Es ist die erste Auskopplung aus dem neuen Album.

Summer Heart – Motorcycle

Der in Los Angeles lebende schwedische Singer-Songwriter und Produzent David Alexander alias Summer Heart hat auf seiner neuen EP Ambitions, die am 06. November über Icons Creating Evil Art erscheinen soll, genau das konserviert, wofür er sich einen Namen gemacht hat. Wunderbar flauschigen Dream-Pop mit Chillwave-Elementen. Der Track Motorcycle ist ein gutes Beispiel für die warme und fesselnde Stimmung, die sich über die gesamte Länge seiner neuesten EP erstreckt.

Orphean Jet Sonic – Never My Love (The Association Cover)

Das in Claremont, Kalifornien beheimatete Musik-Projekt besteht im Kern aus den Multi-Instrumentalisten Jacob Mosqueda und Vidal Lepe. Die Ende der 90er gegründete Band schreibt ernsthafte und ehrliche Songs, die sich mit schwierigen Themen wie Drogen, Depressionen, Selbstmord, Gewalt und sexuellem Missbrauch befassen. Das Cover des The Associations-Klassikers Never my Love, der zuletzt im Soundtrack zum Film Under the Silver Lake enthalten war, ist ein gutes Beispiel für die kreative Bearbeitung von bekannten Songs durch die Band.

CJ Mirra – Horses feat. Lee-Ann Curren (Will Oldham Cover)

CJ Mirra ist das Pseudonym des Londoner Komponisten und Sounddesigners John Sampson, der über zwanzig Filme gedreht hat, die von London bis SXSW gezeigt wurden. Er erhielt 2018 eine BIFA-Nominierung für den besten Sound. Translate ist eine Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Chris McClean, der die Grenzen der filmischen Surf-Sphäre erkundet. Der Song Horses, geschrieben von Will Oldham, wurde für das Filmprojekt in einer langsameren, dunkleren Version aufgenommen.

JELSBAK – The Wedding Anthem

JELSBAK ist ein dänischer Songwriter und Komponist. Sein neustes Projekt ist die Zusammenarbeit mit Musiker aus der ganzen Welt – ohne Einschränkungen in Bezug auf Genre oder Stil. The Wedding Anthem ist seine zweite Single mit englischen Texten. Das Lied wurde für die Hochzeit eines Freundes geschrieben. Die Sängerin, die auch bei der Hochzeit auftrat, war Christina Dahlerup. Produzenten sind der Nashville-Veteran James A Sinclair-Stott (Mötley Crüe, Lonestar, Nitty Gritty Dirt Band, Papa Roach) und der dänische Produzent Lasse Boye Jensen.

Paul Weinfield – Take Care Of The Silence

Der in New York beheimatete Singer-Songwriter, Multiinstrumentalist, Autor und Meditationslehrer Paul Weinfield, dessen Songs mit denen von Nick Drake und Leonard Cohen verglichen werden, arbeitet an seinem zehnten Album Things I Should Have Told Myself Long Ago. Take Care Of The Silence ist ein Lied über Mittel gegen die Einsamkeit, die wir finden, wenn wir uns tatsächlich Zeit nehmen, um allein zu sein.

Chris Ott – The Sound of Silence (Simon and Garfunkel Cover)

Der in New York lebende Posaunist, Komponist und Arrangeur Chris Ott ist Gründungsmitglied der Band Huntertones sowie der Blaskapelle Shag Horns. Er hat u.a. mit Ricky Martin, Allen Stone, Jeff Coffin und Lew Soloff zusammengearbeitet. Diese Aufnahme von Sound of Silence wurde im Frühjahr 2020 aufgenommen und Sängerin ist Melissa McMillan (The Killers, The Roots). Der Track ist Teil von The 60s Project, seinem Debüt-Album mit Songs aus den 60er Jahren, die er neu interpretiert hat.

Baby FuzZ – Acid Night

Baby FuzZ ist audiovisueller Glam Rock und die Idee des Produzenten und Songwriters Sterling Fox. Nach der Produktion von Lana Del Reys Video Games war er dabei, einer der gefragtesten Songwriter der Branche zu werden. Er schrieb Hits für Madonna, Max Martin, Elle King, Avicii und Britney Spears. Nach einem Jahr Auszeit in Montreal hat er seine ätherische Single Acid Night veröffentlicht.

Ekoh Shepard – Say

Ekoh Shepard ist ein experimenteller No-Wave-Musiker und Multimedia-Künstler aus New York. Musikalisch nimmt er Elemente aus verschiedenen Genres wie Ambient-, Noise-, Drone- und Shoegaze-Musik und kreiert daraus eigene Tracks. Künstler wie Duster, Sonic Youth, Stars of the Lid, Rollerskate Skinny und Earl Sweatshirt sind einige der Einflüsse auf seine selbstbetitelten Debüt-Veröffentlichung bei Beached Records.

Tom Sanders – Most Of The Time

Der in London lebende Songwriter und Frontmann der britischen Band Teleman, Tom Sanders, hat sich auf seinem über Moshi Moshi Records erschienenen Debütalbum Only Magic mit den Kämpfen und Abenteuern des Lebens in der modernen Welt beschäftigt. Die neue Single Most Of The Time ist eine wunderbar zurückhaltende und emotionale Ballade, in nahezu akustischer Atmosphäre.

Extra Special – I Hate Love

Das Solo-Projekt Extra Special von Amelia Bushell (Grim Streaker, Belle Mare) aus Brooklyn, New York City hat mit I Hate Love die erste EP veröffentlicht. Der Spritzige aber auch lustig-traurige Pop-Song mit Ohrwurm-Potential ist frech und doch aufrichtig. Man kann Lachen oder Weinen.

Everyone Is Dirty – Bad Man Who

Die in Oakland, Kalifornien beheimatete vierköpfige No-Wave-Post-Punk-Band um die Geigerin Sivan Lioncub hat ihr Debüt-Album Dying Is Fun bei Tricycle Records veröffentlicht. Für ihr zweites Album hat man sich mit OIM Records zusammengetan. Die einem Schlaflied gleichende Single Bad Man Who wurde mit der Absicht geschrieben, das Böse abzuwehren, um sicherzustellen, dass es für immer weggeht und niemals zurückkommt.

Red the Chef – It’s Dying

Der Beatmaker und Instrumentalist aus Connecticut, USA neigt dazu, viele Gitarren und Jazz / Neo-Soul-Elemente in seine Hip-Hop-Produktionen zu integrieren. Inzwischen setzte er dabei aber bewusst mehr echte Instrumente ein und reduziert die digitalen Klänge. Der Track It’s Dying wurde während der Zeit der Quarantäne in der Pandemie geschrieben, als es nicht viel zu tun gab. Er hat die Möglichkeit genutzt, den Song in einer Live-Umgebung zusammen mit dem Schlagzeuger Jacob Abramo für seinen YouTube-Kanal einzuspielen.

Arkells – A Little More

Die kanadische Band hat mit ihren Campfire Chords eine Sammlung beliebter Songs zusammengestellt. Viele der Tracks wurden neu interpretiert und die Band hat den Singer-Songwriter-Geist, der ihre Songs prägt, wiederentdeckt. Die Single A Little More ist ein erhebendes Lied über Liebe und Opfer, als Erinnerung an Klavierspieler Anthony Carones Vater, der seine eigenen Geräte verkaufte, um seinem Sohn ein Klavier kaufen zu können. Das Video zum Song wurde von Band-Frontmann Max Kerman in einer Einstellung auf seinem iPhone Pro 11 selbst gedreht hat.

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