Mit der unregelmäßigen Serie der The End of Travelling-Listen möchte ich Euch auf Spannende neue Songs, die vor allem über die Musik Promotion Plattform SubmitHub, meist direkt von den Künstlern selbst, veröffentlicht worden sind, aufmerksam machen.

Also Kopfhörer aufsetzen, Augen schließen und ganz entspannt zurücklehnen…


Radical Face – The River with No Name

Seit vielen Jahren ist der wunderbare Ben Cooper, der als Radical Face auf der Bühne steht, eine feste Größe im Musikgeschäft. Seit Kurzem gönnt er seinen Fans mit dem monatlichen Blog-Post Hidden Hollow einen Blick auf seine aktuellen Arbeiten und auf Kunst, die ihn inspiriert. Das dabei zauberhafte neue Songs erstmals präsentiert werden, gilt als gesichert. Wie auch die aktuelle Veröffentlichung The River with no Name.

Angelina Jordan – Million Miles

Geboren und aufgewachsen in Oslo, Norwegen ist die in Los Angeles lebende 14-jährige Sängerin und Songwriterin ein musikalisches Wunderkind. Im Alter von sieben Jahren gewann sie Norwegens Got Talent und 2016 wählte Avicii sie für seine weltweite Volvo-Werbekampagne, einem Cover von Nina Simones Feeling Good, aus. Sie sang bei der Friedensnobelpreisverleihung 2014 und lieferte ein emotionales What A Wonderful World. Quincy Jones lud sie ein, an seinem 85. Geburtstag in der Londoner O2 Arena aufzutreten. Soviel Aufmerksamkeit bewog Republic Records sie unter Vertrag zu nehmen. Jetzt stellt sie ihre Debüt-Single Million Miles vor.

John Wallace Wheatley – Heartstrings

Der in Hertfordshire lebende I Want Blood-Frontmann John Wallace Wheatley hat die Akustikgitarre weggestellt und präsentiert auf seinem Debüt-Album Spent the morning watching TV and looking through my phone Soul Pop mit Elementen von New Radicals, Smokey Robinson, Hall & Oates und INXS. Die Single Heartstrings (geschrieben zusammen mit Cousin Donald Byron Wheatley während der Aufnahme zu dessen Debüt-Album Moondogs & Mad Dogs) drückt seine Verachtung für Handyabhängigkeit aus.

Mccoy – Lost at Sea

Leider waren über den Künstler trotz Anfrage keine Informationen zu erhalten. Musikalisch ist die aktuelle Veröffentlichung Lost at Sea eine Mischung aus Pop-Rock und Lo-fi mit ganz viel Gefühl und Harmonie. Ein schöner Schmusesong mit Sehnsuchtsfaktor.

A Burial At Sea – D’accord

Die in Liverpool beheimatete Post-Rock-Band hat mit ihrer 2018er EP ...And the Sum of Its Parts mit Bandgründer Joel Cristopher Durksen (Gitarre), Dara Tohill (Gitarre), Atle Pederson (Bass), Patrick Blaney (Schlagzeug), Miru Song (Synthesizer) sowie Adam Handford und John Naylor an den Blasinstrumenten, frischen Wind in die Szene gebracht, denn ihr Sound erinnerte teil an Jazz- und Soul-Kompositionen. Der Track D´accord stammt aus dem gerade beim Hamburger Label Moment Of Collapse Records erschienenen selbstbetitelten Debüt-Album.

John Garrison – Blissfully Ignorant

Der in Liverpool geborene und in Coventry, England aufgewachsene Multiinstrumentalist (Gitarre, Bass, Schlagzeug, Piano) und Sänger (Budapest) lebte auch in New York, wo seine ersten Soloalben Above the Cosmos (2007) und Departures (2009) veröffentlicht wurden. Mit dem Projekt Satellites begann er kurz nachdem er Vater geworden und nach Kopenhagen zu seiner dänischen Freundin gezogen war. Blissfully Ignorant ist die erste Single des neuen Albums Extinguisher.

Collapse Under The Empire – Red Rain

Collapse Under the Empire ist eine instrumentale Post-Rock-Band aus Hamburg, die im Jahr 2008 gegründet wurde. Das Duo, bestehend aus Chris Burda (Keyboard, Schlagzeug) und Martin Grimm (Gitarre, Bass), hat bisher sieben Studioalben sowie eine Reihe von EPs und Singles veröffentlicht. Musikalisch ist das sehr nahe an Mogwai und God is an Astronaut und macht richtig Spaß. Red Rain ist die erste Single aus dem für November 2020 angekündigten achte Album Everything We Will Leave Beyond Us.

Whimsical – Take All of Me

Die aus St. John, Indiana stammenden Freunde Neil Burkdoll (Gitarre) und Krissy Vanderwoude (Gesang) gründeten die Shoegaze/Dream Pop-Band 1999. Es entstanden zwei Alben bis die Band sich 2005 trennte. 2016 unterschrieben der in Carpinteria, Kalifornien lebende Burkdoll und die zweifache Mutter aus Griffith, Indiana neu beim Label Saint Marie Records. Das dritte Album Bright Smiles & Broken Hearts wurde 2019 zusammen mit Andy Muntean (Schlagzeug), Brian Booher (Bass) und Mark Milliron (Gitarre) eingespielt. Take all of me ist die erste Single der für Anfang 2021 angekündigten nächsten Veröffentlichung.

Viktor Longo – Loneliness

Viktor Longo wurde in New York geboren und ist dort aufgewachsen. Sein Stil ist eine Mischung aus coolem, straßenmäßigem Pop gemischt mit einem Hauch von dunklem und erdigem Folk Rock. Die wunderbaren Songs sind eingängig und hypnotisierend. Er ist dafür bekannt, dass er das Live-Publikum gefühlvoll einnimmt, wenn er allein auftritt, oder in fieberhafte Trance versetzt, wenn er mit seiner Band spielt.

Say Anise – I Remember

Say Anise ist ein Indie-/Folk-Singer-Songwriterin aus London, die sich ihre Inspirationen aus der kalifornischen Folkszene der 60er/70er Jahre und bis zu zeitgenössischeren Londoner Bands holt. Ihre erste Single I Remember wurde am 31. Oktober 2020 veröffentlicht und ist Vorbote der kommenden Debüt-EP, die später in diesem Jahr veröffentlicht werden soll.

daste. – either way

daste. sind ein Trio bestehend aus Callum MacDonald, Tyler Harden und Braxton Tahi von der Gold Coast, Australien, das elektronische Lo-Fi-Tanzmusik macht, die Einflüsse von Tora, Leisure, Pink Floyd, The Beatles und Electric Light Orchestra aufweist. In den letzten Monaten wurde an ihrem Debüt gearbeitet und die erste Auskopplung either ways gibt einen Vorgeschmack auf das Album.

Casa Lagarto – Tofino

Casa Lagarto ist ein grooviges Mirage-Rock-Projekt aus Ottawa, Ontario in Kanada bestehend aus Jonny Yuma (Gesang/Gitarre /Keyboard), Travis Kinnear (Bass), Jason Barkhouse (Gitarre), Arturo Portocarrero (Schlagzeug) und Grant McNeill (Gitarre), das versucht, eine musikalische Heimat für die Wüstenbewohner und andere Mitglieder des Tierreichs zu schaffen, die nicht in die Arche eingeladen waren. Schön verkopfter Psycho-Shoegaze-Pop mit Surf-Flair.

Micah Wagner – Heroine

Micah Wagner wurde in Austin, TX, geboren und wuchs dort auf, wo sich sein Aufnahmestudio M.R. Studios befindet. Inspiriert von Pink Floyd und Künstlern wie Nick Drake, Justin Vernon, Paul Simon, Dan Aurebache und Red House Painters spielt er Folk-Rock der herzerwärmenden Sorte.

There’s Talk – A Slow Return

Das in Oakland, Kalifornien ansässige Dream-Pop-Projekt von Olivia Lee, überzeugt mühelos mit Sounds voll experimenteller Elektronik und von Hall durchtränktem Shoegaze. Zusammen mit Kellen Balla und Young Lee entstehen elektrische Klanglandschaften von atemberaubender Tiefe und Komplexität und Vergleiche mit Beach House, M83, Sufjan Stevens, I Break Horses, Youth Lagoon und Perfume Genius sind naheliegend.

Tim Atlas – Wallflower

Der in Oakland geborene, in LA ansässige Komponist, Produzent und Multiinstrumentalist vereint gekonnt analoge und digitale Klänge mit stetigen funky Grooves. Seine bisherigen EPs All Talk! (2018) und Together Lonely (2019) haben ihm über 40 Millionen Streams auf Spotify und Apple Music beschert. Die weltweite Tour mit Shows in London, New York und Los Angeles war ein voller Erfolg und er spielte auch beim Great Escape Festival in Großbritannien und beim Noise Pop in San Francisco, Kalifornien. Aktuell ist er wieder im Studio und nimmt neue Musik für eine bevorstehende EP auf, die auf Nettwerk Records veröffentlicht wird.

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