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Mit ihrem im Juli erschienenen Debütalbum Reroute hat die Krefelder Post-Rock-Combo The Journey of Eric Taylor eine erste nachhaltige und unbedingt ernstzunehmende Positionsbestimmung in der deutschen Musik-Szene vorgenommen.

Vö: 10.07.2019 D.I.Y. Bandcamp

Klare und einfache Strukturen sowie eine ausgereifte Instrumentierung prägen die 8 Songs auf dem Album. Mit einer Laufzeit von knapp unter 60 Minuten hat das Album zudem genau die richtige Länge um allen Songs genügend Raum einzuräumen. Aufgenommen wurde das Album im Frühjahr 2019 in den Beefy Audio Studios in Mönchengladbach und gemixt und finalisiert in den Liquid Aether Studios in Schleiden. Eine komplett deutsche Post-Rock-Produktion die klanglich und konzeptionell den internationalen Produktionen vom Stoner-/Space-Rock bis hin zum klassischen Post-Rock in Nichts nachsteht.

Um es vorwegzusagen, der Name Eric Taylor steht nicht für eine fiktive oder lebende Person. Eric Taylor ist für die Band ein metaphorischer Charakter, der sich für jeden Zuhörer anders darstellt. Das aktuelle Lineup der Band setzt sich aus Sebastian Neufeld (Drums), Andreas Mohr (Gitarre), Manuel Stommel (Gitarre) und Sven Lennartz (Bass) zusammen.

Das instrumentale Konzeptalbum hangelt sich am roten Faden einer imaginären Reise entlang und erzählt so eine zusammenhängende Geschichte. Der ständige Wechsel zwischen Psychedelic-/Stoner- /Post-Rock- und auch Pop-Einflüssen macht den Reiz des Albums aus. Als Referenzen für diese Album kann man gerne auch Pink Floyd, Explosions in the Sky, Mogwai, If these trees could talk, This Will Destroy You oder God is an Astronaut nennen.

Angetrieben von den zwei treibenden Gitarren, einem satt stampfendem Schlagzeug und dem laut dröhnenden Bass fließen die 8 Songs unmerklich ineinander und tragen die HörerInnen davon.  Die  Bandbreite des musikalischen Gesamteindrucks kann sich zweifelsohne locker mit internationalen Größen des Post-Rock messen.

Die Band meint dazu: „Die Reise soll allein im Kopf des Zuhörers entstehen und sich für jeden anders entwickeln. Mit unseren Liedern möchten wir die kreativen Gedanken des Hörers anregen. Stilistisch stellen unsere Songs mit ihren sich aufbauenden Spannungsbögen, Tempowechseln sowie brachialen und ruhigen Parts einen roten Faden dar, der verschiedene emotionale Passagen des Reisenden miteinander verbindet. So entsteht mit jedem Song ein Teil eines großen, immer weiter wachsenden Abenteuers, das durch den Zuhörer gedanklich geformt wird.“

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Zusammenfassung
Wunderbar ausgereifte Songstrukturen und Klanglandschaften breiten sich vor den HörerInnen aus und ziehen diese in den Bann. Post-Rock der Extra-Klasse!!
5
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