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Der erste Eindruck, wenn man „Anthropomorphic“ einlegt, ist: „Da haben welche ihr Instrument gelernt“. Denn genau das sind die Mitglieder von The Mount Fuji Doomjazz Corporation“; gelernte Musik- und/oder Kunststudenten, die ihre Idee von einer Mischung aus Jazz, Elektro, Gitarrenmusik und Ambientmusik verwirklicht haben. 

Das Album bietet nur ein Stück, das ist dafür aber auch fast eine Stunde lang und zeigt, dass man sich wirklich an den Bandnamen hält und immer wieder jazzige Elemente in der Musik erklingen. Leider dauert es etwas bis sich das Album mal dazu aufrafft wirklich etwas ertönen zu lassen. Die ersten 15 Minuten sind sehr langwierig und man muss sich zwingen nicht auf den „Weiter“- Knopf zu drücken. Man könnte jetzt Parallelen ziehen zu anderen Bands dieses Genres wie dem „Kilimanjaro Darkjazz Ensemble“ oder „Bohren & der Club of Gore“,  aber „The Mount Fuji Doomjazz Corporation“ machen es doch immer wieder etwas anders, teilen ihre Musik in drei Stücke auf, bauen hier und da ein paar Höhepunkte ein, die dann aber wieder schnell zusammenbrechen. Leider fehlt dieser Musik manchmal das nötige Herzblut und wirkt etwas zu professionell. Wer damit kein Problem hat und ein Freund von Ambientmusik und Jazzelementen ist sollte sich „The Mount Fuji Corporation“ unbedingt anhören. Dem Rest empfehle ich dann doch lieber etwas aus dem Hause SUNNO))).

 

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