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Der Eintritt zu „Earthshine“ wird sehr zum Wohlgefallen gestaltet. Tides From Nebula laden zwar ohne Stimme, aber einer ganzen Menge Herz auf sehr ansprechende Art ein. 

Was im ersten Track „These Days, Glory Days“ angedeutet wird, führen die Polen konsequent weiter. Der Postrock von Tides From nebula lebt gar nicht so sehr von Experimenten oder Überraschungen. Von Passage zu Passage wird man auf überaus rücksichtsvoll sanfte Weise geleitet. Vom bombastischen ersten Drittel der Platte erschöpft, erholen wir uns bei „Caravans“ erst mal von den dicken Gitarrenwänden hin zu stimmungsvollen Klavierparts. Ohne aus der kunstvoll erschaffenen Stimmung gewalttätig zu reißen schwingen sich Tides From Nebula wieder nach oben. Das ist wohl das Bemerkenswerteste an dieser Platte. Die kunstvollen Übergänge, die geschickt dafür sorgen, dass Skippen nicht in Frage kommt. Das Seminar über Spannungsaufbau haben sie auf jeden Fall nicht geschwänzt. Mit Gitarrenlinien die zumindest die hier Schreibende an die Unwinding Hours erinnern, druckvollen Drums, gut eingesetzen Samples und einer gelungenen Mischung aus Harmonie und Düsternis bleibt „Earthshine“ spannend, trotz mitunter 10 minütigen Brocken. Tides From Nebula entlassen uns am Ende von „Cemetry Of Frozen Ships“ mit sanfter Akustikgitarre und und einem guten Gefühl.

 

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