Die große PJ Harvey spielt im Herbst ein paar wenige Konzerte in Europa. Wer diese eigensinnige, düstere, poetisch-politische Alternative Queen schon immer mal live erleben wollte, sollte sich schnell ein Ticket für den einzigen Deutschlandtermin sichern: 15. Oktober 2016 – Palladium, Köln


Nach dem von Kritikern hochgelobten und mit dem Mercury-Prize ausgezeichneten, „Let England Shake (2011)“ wird die Verwandlungskünstlerin PJ Harvey aus Somerset auf „Hope Six Demolition Project“ abermals politisch – und hat dabei weder an Intensität, noch an Kraft verloren. Schon bei den Aufnahmen zu ihrem neunten Studioalbum sorgte Harvey für Aufsehen. Diese entstanden unter Einbezug der Öffentlichkeit als Teil einer Kunstinstallation in dem „Somerset House“ in London. Der Clou: Die Blicke der anderen mag sie bestenfalls gefühlt haben, denn zu-schauen konnte man nur durch einseitig durchsichtiges Glas. Thematisch verarbeitet PJ Harvey mit ihren neuen Songs Eindrücke, die sie von den Reisen mit dem Kriegsfotografen Seamus Murphy aus Afghanistan, dem Kosovo und Washington D.C. mitgebracht hat.

Ab dem 10. Oktober gibt es die Reiseberichte von Abgründen und verwüsteter Hoffnung live zu hören. Zusammen mit ihrer Kapelle und dem wild gewordenen Saxophon wird Polly wieder alle Blicke auf sich ziehen.

Das ticket-to-go gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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