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Wir haben heute die außerordentliche Freude, euch das neue Video von Joe George präsentieren zu dürfen.

Joe George interessiert sich für Musik solange er zurück denken kann, wuchs mit den Schallplatten der Eltern auf und war ungefähr zehn Jahre alt, als er sich zu Weihnachten eine Gitarre wünschte nachdem er „I’ve just seen a face“ von den Beatles gehört hatte.

In seiner Heimatstadt Peoria, im amerikanischen Bundesstaat Illinois, sah er zudem bereits als Teenager die Steve Miller Band, Def Leppard, Ted Nugent und Kiss. Zusammen mit seinem Bruder ging er seinen Eltern so lange auf die Nerven, bis diese in den Besuch der Konzerte einwilligten, damit er den Rock’n Roll kennen lernen konnte. Von da an sollte Joe George seine Gitarre nie wieder aus der Hand legen und er begann damit eigene Songs zu schreiben und jede Musik zu spielen, die ihm in den Sinn kam. Nach der High School zog es ihn an das Berklee College of Music nach Boston, um Komposition und Filmmusik zu studieren, verließ dieses aber wieder, da er die Gelegenheit witterte, mit seiner Band auf Tour zu gehen.

2015 stieß dann der talentierte Joe Shadid, so sein eigentlicher, bürgerlicher Name, zur großen Online- Plattform „Reverb.com“, einem Marktplatz für Instrumente und Equipment, wo er seitdem in den You Tube Videos auftaucht, um Instrumente, Verstärker und Zubehör zu demonstrieren, Interviews zu führen, Gitarrenunterricht zu geben, Musiktheorie zu vermitteln oder zu zeigen, wie man den Klang und Sound bekannter Künstler und Aufnahmen reproduzieren kann.

„Das Musikbusiness kann manchmal sehr hart sein und für einen Musiker wie mich ist es gut, auf diese Weise ein regelmäßiges Einkommen zu haben. […] Gleichzeitig kann ich das machen, was ich gerne mache: Ich liebe es, mich über die musikalische Sprache auszutauschen, niemand weiß alles, es gibt noch so viele Dinge zu entdecken.“, so Joe Shadid in einem Interview mit der New York Times.

Aufgrund seiner Bekanntheit durch Reverb.com wurde er zudem von Ex-Pantera Bassist Rex Brown als Live- Musiker für dessen letzte Europatour verpflichtet, was Shadid die Gelegenheit gab, auch hierbei neue Erfahrungen zu sammeln.

Alles in allem also super Voraussetzungen, um darauf eine eigene Solo-Karriere aufzubauen. Im vergangenen Jahr veröffentlichte Joe George zunächst jeden Monat eine neue Single inkl. Musikvideo, welche auf seiner Internetseite (joegeorgemusic.net/video) zu sehen sind. Das Projekt war der Versuch Menschen durch Kunst und Zusammenarbeit zusammenzubringen und hatte die Besonderheit, dass Joe George bei jedem neuen Single-Release mit neuen Produzenten, Filmemachern, Visual Artists und Musikern kooperierte.

Des Weiteren brachten ihm seine filmkompositorischen Fähigkeiten jüngst eine Emmy- Nominierung für die Arbeit an der humanitären Dokumentation „Seeing Brave“ ein.

Gemeinsam mit seinem Cousin Paul Grill (drums, percussion) und seinem alten College- Freund Jeremy McDonald (upright bass, electric bass, oc-1, vocals) enstand dann parallel mit „Beautiful Dreams“ das erste Solo- Album von Joe George, auf dem der Amerikaner unter Hinzunahme eines Streichquartetts sein Können als Singer-Songwriter und Arrangeur unter Beweis stellt und in 11 wundervollen, vielschichtigen Kompositionen unterschiedlichste Elemente aus Folk, Indie, Singer-Songwriter und Filmmusik kombiniert.

„Beautiful Dreams“ strotzt nur so vor satten Farben, lässt aber gleichzeitig auch genügend Raum, um vollends in die nachdenklichen, empathischen Songs über Selbstreflexion und Problemen auf der einen und striktem Staunen auf der anderen Seite, einzutauchen.

Wir haben heute nun die außerordentliche Freude, euch das neue Video zum Album- Opener „Changes Are On The Run“ präsentieren zu dürfen.

Der Song beginnt reduziert mit Gitarre und Joe Georges Gesang, und verortet sich unweigerlich in einer schönen Retro-Atmosphäre, bevor sich durch Hinzufügen von Piano und Streichern eine einfühlsame Dramatik aufbaut, die bis zum Schluss einen spannenden, cineastischen Charakter aufrecht erhält. Obendrein ist George dabei auch noch ein lässiger Songwriter und Erzähler, wie z.B. auch in „I don’t want to sleep now“, welches ich hier noch als weiteren Anspieltipp erwähnen möchte. Insgesamt haben die Songs von „Beautiful Dreams“ mitunter dramatisch- epische Aspekte, ohne dabei aber zu sehr im Pathos zu versinken. Vielleicht ließe sich das Ganze noch am ehesten als „Cinematic Folk“ umschreiben.

Changes are among us, within us, and ahead of us. We had better look back, and look forward, and become people who embrace and adapt to these changes. „Change is gonna make you look at you.“


https://youtu.be/bIotDiBiExY

Beautiful Dreams“ ist bereits im Dezember beim deutschen Label Santini Records erschienen. Eine Europatour soll ebenfalls folgen.

Titelbild: Joe George | (c) Joe George

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