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Ihr drittes Album hat das aus Wolverhampton, Großbritannien, einem Teil des sogenannten Black Country vergleichbar mit dem Ruhrgebiet, stammende Trio God Damn innerhalb weniger Tage live mit der legendären Produzentin Sylvia Massy (System of a Down, Smashing Pumpkins, Deftones, Johnny Cash, REM, Slayer, Babes in Toyland, Tool) an den Reglern aufgenommen. Dabei nutzten sie neben dem Tonstudio auch eine stillgelegte U-Bahn Station für die Aufnahmen.

God Damn bestehen seit 2010 und haben sich vom ursprünglichen Trio zum Duo und dann wieder zum Trio gewandelt. Den Kern der Band bilden Songwriter Thom Edward (Gesang, Gitarren) und Ash Weaver an Schlagzeug und Percussions. Nachdem das dritte Gründungsmitglied Dave Copson (Gitarren, Gesang) die Band nach einem lebensgefährlichen Unfall hatte, spielten Edward und Weaver erst einmal als Duo weiter, bis James Brown (Synthesizer, Gitarren und Gesang) zur Band stieß und sich die aktuelle Besetzung ergab.

God Damn | (c) Steve Gullick

Der brachiale Gitarren-Sound der Band erinnert stark an Hardrock-Stücke der späten 70er Jahre und den Grunge der 80er- und 90er Jahre mit Einflüssen weiterer Rockströmungen. Mit vielen ihrer musikalischen Vorbilder haben God Damn bereits die Bühnen geteilt, so als Vorgruppe für wie Foo Fighters, Thrice, Red Fang, The Cribs, Frank Carter and the Rattlesnakes oder Wolf Alice. Auf den Festivals in Reading und Leeds war die Band genauso vertreten wie auf dem legendären South by Southwest in Austin, Texas.

Mit ihrem dunklen Debüt Vultures (2015) und dem 2016er Zweitwerk Everything ever sowie dem ständigen Touren hat sich die Band eine solide und loyale Fanbase erspielt.

Für das neue Album haben God Damn mit vielen Einstellungen experimentiert, die teils bizarr anmuten: Zig Mikrofonkonfigurationen, ein Verstärker in einem viktorianischen Ofen, ein Fuzz-Pedal hergestellt aus einer Glühbirne, ein Gartenschlauch am Schlagzeugmikrofon, sowie dem menschlichen Phaser-Effekt jemand bewegte sich während der Aufnahmen mit einem Mikrofon durch den Raum. In puncto Sound ist die Band ganz deutlich neue Wege gegangen.

Nach den Vorab-Veröffentlichungen Dreamers (18.10.2019) und High Frequency Words (06.12.2019) kommt nun der dritte Song mit dem Titel Hi Ho Zero aus dem für den 14.02.2020 angekündigten und selbstbetitelten Albums mit einem schwarz-weiß Live-Video daher.  

Wir freuen uns, das Video zu Hi Ho Zero von God Damn heute präsentieren zu können.

Titelbild: God Damn | (c) Steve Gullick

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