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Nachdem sie mit ihrer Debüt-EP “Curtains“ die schwedischen iTunes-Charts stürmten, europaweite Touren ausverkauften und sich das Trophäenregal mit schwedischen Awards vollstellten, brodelte es bereits um Vita Bergen in der europäischen Indie-Szene. Nun veröffentlichen sie ihr Debütalbum „Disconnection“ und beweisen, dass sie den hohen Erwartungen gerecht werden können.

Das acht Songs starke Debüt bringt nicht nur filigranen Folk-Pop mit, sondern driftet teilweise in verträumten, synthielastigen Electro-Indie-Pop ab und rohe Rocksounds werden mit orchestraler Untermalung zu sphärisch-treibenden Psychrocksongs. Die beiden Köpfe hinter Vita Bergen, William Hellström und Rober Jallinder, haben sich für die Studioproduktion und für die Liveauftritte eine ganze Reihe weitere Musiker dazugeholt – darunter beispielsweise auch ein Violinist – und können ihre Songs daher mit voller Extase und Hingabe zum Besten geben. Dieser Instrumentalmix macht die Platte spannend, auch wenn dies die Stimme von Sänger William in den Hintergrund drängt. Trotzdem muss man ihnen die Experimentierfreude zugutehalten, die anfangs wie Unentschlossenheit wirkt, hat man sich aber alle Songs angehört, erkennt man die pure Lust am Ausprobieren, Genregrenzen Überschreiten und Exzentrik Ausleben.

Die Schweden haben mit „Disconnection“ das Poprad nicht neu erfunden, erinnern die meisten Songs doch eher an die guten alten Arcade Fire Platten, aber für ein Erstlingswerk findet man sonst nicht viel zu meckern, außer dass das Hörerlebnis nach leider nur 29 Minuten auch schon wieder vorbei ist. – www.vitabergen.se

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