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Endlich wieder Postrock!

Das war mein erster Gedanke, als ich dieses Album zum rezensieren bekam. Ich will nicht sagen, dass ich vollkommen enttäuscht war, aber ich hätte mir mehr von diesem Album erhofft. Postrock, gerade wenn er komplett Instrumental ist, braucht ein wenig Abwechslung, um nicht langweilig zu werden. Ich sage es nicht gerne, aber das war hier leider der Fall.

Musikalisch ist jeder einzelne Song einwandfrei , sie verstehen ihr Handwerk. Die Songs ähneln sich nur zu sehr und es sind leider nur kaum merkliche Unterschiede zu erkennen, als würde man anstatt zehn Songs nur einen Einzigen durchhören. Aber ich will das Album auch nicht komplett verreißen, die Melodien sind auf jeden Fall schön und nett anzuhören, es fehlt nur an Individualität.

Der erste Song „In wake of collision“ beginnt mit einem tänzelnden Ton, der sich von Anfang bis Ende durch den Song zieht. Die Melodie löst ein positives Gefühl aus und weckt ein Gefühl von Hoffnung und stimmt den Hörer auf den Rest des Albums ein.

„Edge of Infinity“ ist der Song, der sich ganz klar von den anderen abhebt. Er beginnt sehr düster, mit leisen dröhnenden Klängen, die an das Rauschen an windigen Tagen erinnern. Nach kurzer Zeit setzen zupfende Gitarren ein, das Schlagzeug schließt sich an und zum krönenden Abschluß gesellt sich noch eine Synthesizer-Melodie dazu. Warum nicht gleich so? Ein wirklich gelungener Song.

„Black Birch“ ist auch noch erwähnenswert. Es ist eine instrumentelle Rockballade, in der die Melodie singt. Sehr gefühlvoll und gekonnt in Szene gesetzt.

Ich hätte wirklich gerne positiveres gesagt. Ich kann nur hoffen, dass sie auf ihrem nächsten Album nicht nur drei Highlights setzen, denn das Zeug dazu haben sie auf jeden Fall!

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